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9 (1870) (Steinhaus - Zwierlein)
Entstehung
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S. 415. Schunfeld, Adel-Schern. I. 125. 238. Siebmacher, III. S. 35. n. 12. Spener, op.herald. II. 570. Wurmbrand, Coli, geneal. hlst., 41, 320 und Schema geneal. dominorum Comitumdo W. 1702. Zedier, 60, S. 7288.

Wurzbacli von Tannenberg, Edle (Schild geviert, 1 in Silberein natürlicher Tannenbaum wurzelnd in grünem Boden, den ein Ge-wässer quer durchströmt, 2 in Kotli drei abgehauene Baumstämme,3 in Blau zwei schrägrechte goldene Balken, jeder mit einem Sterne,der blaue Streifen dazwischen mit einer goldenen Kugel belegt, 4 inSilber ein rothes Kastell mit blauem Adler). Oesterr. Adel. Diplomvom 5. Dec. 1854 für Max W., Hof- und Gerichts-Advocat in Lai-bach. Derselbe, geb. 1781, Dr. jur., gest. 1854, hinterliess nebeneiner Tochter, sechs Söhne, wovon ausser Michael, geb. 1816, Ad-junet beim k. k. Landgericht in Wien und August, geb. 1821, k. k.Bezirkshauptmann in Erdmannsdorf, welche unvermählt, Carl, geb.1800, Dr. jur. und Landeshauptmann von Krain, Besitzer der GüterSchwarzenbach, Ebensfeld, Tannenberg, verm. mit Maria v.Jermann,einen Sohn Alfons, geb. 1853; Constantin, geb. 1818, k. k. Reg.-R.,verm. mit Antonie Hinzinger, neben einer Tochter, zwei Söhne; Ju-lius, geb. 1821, Dr. jur., Hof- und Ger.-Adv. zu Laibach, Besitzerdes Gutes Landpreiss, verm. mit Emilie Wolf, neben einer Tochter,vier Söhne.

Geneal. Taschenb. d. Ritter- und Adelsgeschlechter, 1870. 468.

Wussow (in Silber über drei blauen neben- oder übereinanderliegenden Neunaugen [Schlangen], ein halber goldener liegenderMond, über welchem drei goldene Sterne). Alte hinterpomm. Fa-milie im Lauenburg.-Bütow'schen. Claus urkundlich 1492. Martin,Georg, Hans und Jacob wurden 1527 mit dem belehnt, was ihreVäter Claus und Zeske, Gebrüder v. W. in Wussow und lassendebesessen. Georg Christoph v. W., Tribunals- u. Land-R., war 1772Herr aufViezig, Landechow nebst Antheilen in Krampkewitz undKl.-Wunneschin. In der Gegenwart ist zu nennen der k. preuss. Ge-neral der Infanterie, Generaladjutant des Königs von Preussen, Chefdes 3. Pomm. Inf.-Reg. N. 14, Ritter des schwarzen Adler-O. mitder Kette und Schlosshauptmann zu Stolzenfels.

Bagmihl, II. T. 44. S. 124. Brüggemann , I. S. 181. Kneschht, Wappen, IV. S. 462.Freih. v. Ledebur, II. S. 145.

(in Silber ein wachsender rother Hirsch). Altes vorpomni.Geschlecht, welches schon 1280 das Stadtgericht in Stettin, sowiePomellen, Rosow, Warsow, 1290 Garz, Geesow und Carow bis 1804besass, wo es mit Philipp Otto Ludwig v.W., Erblandmundschenkenim Lande Stettin (seit 1348), ausstarb, und nach Einigen, trotz derVerschiedenheit des Wappens, zum vorstehenden gehört haben soll.

Baymihl, II. S. 11823. T. 44. Gauhe, I. S. 2908 und 09. HeUbach, II. N. 793.Knes chke, Wappen, IV. S. 462. Freih. v. Ledebur, III. S. 145. Micrael, VI. S. 547. N.Pr. Adels-Lex. IV. S. 358. Zedier, 59, S. 1508.

Wuthenau (in Silber zwei übers Kreuz gelegte rothe Feuer-haken, zwischen denen oben ein rother Stern). Sehr altes brandenb.-anhalt. Geschlecht, dessen gleichnamiges Stammhaus bei Ruppinschon 1334, so wie Henning v. W. 1377 urkundlich vorkommt.