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Heeremann v. Zuydtwyck (gest. 1862), aus welcher Ehe entsprossten,neben zwei Töchtern, Ferdinand, geb. 1849, Matthias, geb. 1851 undCarl, geb. 1856; Theodor Ferdinand, geb. 1821, verm. 1) 1851 mitllubertine Freiin v. Lomessen, gest. 1856, 2) mit Josephine Freiinv. Holling, welcher drei Söhne: Clemens, geb. 1823, k. preuss. Ritt-meister; Joseph, geb. 1825, k. preuss. Oberförster; Ferdinand, geb.1828, k. preuss. Rittmeister; Carl, geb. 1880, k. preuss. Landrathdes Kreises Warendorf bei Münster.
Fahne, I. S. 462. — Gaiihe, II. S. 1306. — Geneal. Taschenb. d. freih. Hünser, 1S56,.S. 788.1869, S. 1007. — Grote, hannöv. Wappenb. C. 4. — v. Hefner, hess. Adel, S. 31, T. 36. — Hannüv.Adel. S. 31, T. 36. — v. Hellbach, II. S. 788. — Freih. v. d. Knesebeck, S. 306. — Freih. v. Le-debur, III. S. 140. — Siebmacher, III. S. 121. — Tyroff, I. T. 212. — Zedier, 59. S. 648.
Wrede, Fürsten (in Gold ein grüner Lorbeerkranz mit fünfrothen Rosen). Reichsadel und Freiherrenstand. Diplom vom 17.Juni 1790 für Ferdinand .Joseph Wreden, kurpfalzbayer. Geh.-R. zuHeidelberg; kaiserl. franz. Reichsgrafenstand von 1810 für Carl Phi-lip]) Reichsfreih. v. W., k. bäyor. Generallieut.; k. bayer. Fürsten-stand vom 9. Juni 1814 für denselben, als k. bayer. Feldmarschall.— Nicht verwandt mit dem rheinl. gleichnamigen Adelsgeschlechte,wurde der frühere fürstbischöfl. Speyer. Hof-R. zu Bruchsal, dannkurpfalz. Reg.-R. u. Landschreiber des Oberamtes Heidelberg, 1777titul. Geh.-R. Ferdinand Joseph Wreden mit Umänderung seinesNamens in Wrede in den Adel - u. Freiherrenstand erhoben (s. oben).Sein vierter, jüngster Sohn Carl Philipp, geb. 1767, anfangs Hofger.-R. in Manheim, dann pfalzbayer. Oberlandescommissär mit dem TitelMajor, bei dem österr. Heere von 1793 — 98, General-Major 1800,General-Lieut. 1804, erhielt er 1805 den Oberbefehl über das mitden Franzosen verbündete bayer. Armeecorps. Für seine ausge-zeichneten Dienste von Napoleon I., nach dem Frieden von 1809zum franz. Reichsgrafen erhoben, empfing er als franz. Lehen undMajorate die ansehnlichen Klostergüter Engelzell, Mondsee undStuben in dem an Bayern abgetretenen früher österr. Inn- u. Haus-ruckviertel, deren rechtliche Verhältnisse eine k. bayer. Verordnungvom 5. Aug. 1811 bestimmte. Zum General der Oavallerie ernannt,führte er 1812 die Bayern nach Russland, schloss nach der Rück-kehr 1813 an der Spitze des neu gebildeten bayer. Heeres mit Oester-reich den Allianztractat zu Riedt am 8. Oct. und lieferte schon am31. Oct. die Schlacht bei Hanau. Als Befehlshaber des fünften Armee-corps der Verbündeten, verlieh ihm der König von Bayern am 7.März 1814 den Feldmarschallstab, sowie am 9. Juni 1814 die bayer.Fürstenwürde und als Thron- und Mannlehn unter bayer. Hoheit,die vormalige Deutsch-Ordens-Besitzung Fllingen bei Weisseiiburgim Nordgau Stadt und Schloss mit 19 Dörfern und 16 Weilern. Seit1818 erblicher Reichs-R. des Kgr. Bayern, wurde er in die bayer.Matrikel am 3. Mai 1819 eingetragen, war 1820 General-Inspectorder Armee, Präsident des Reichsrathes und Ritter fast aller hoherOrden. Verm. 1795 mit Sophia Aloyse, Rgrf. v. Wiser (gest. 1837),starb er zu Ellingen am 12. Dec. 1838 mit dem Ruhme eines dergrössten Feldherren. Ihm folgte im Fürstenthume sein ältester Sohn