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9 (1870) (Steinhaus - Zwierlein)
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Reichsadelsstand. Diplom vom Kaiser Ferdinand I. 1558 für JohannW. auf llermsgrün im Voigtlande, mit dem Prädicat v. Hasenthal.Erneuerung und Wappen Verbesserung vom 22. Sept. 1600, so wiefür dessen Brüder und Vettern Wolfen, so wie Wolf W. v. II. mitseinen Brüdern, Christian Wolf Ernst und Friedrich v. H. am 12.Mai 1625 eine abermalige Bestätigung des Adels mit einer neuenVerbesserung des Wappens, und mit der Erlaubniss, sich v. W. zuMechlichgrün zu nennen, erhielten. Die Familie besass noch gleich-falls im Voigtlande die Güter Schönbrunn und Zöben.

Gauhe , 7. S. 2898. v. Hellbach , IT. S. 752. Knesclilce, Wappen, III. S. 453. König, II.S. 000 und 2186. Freih. v. Ledebur III. S. 120. Tyrojf, I. T. 257 (altes und neues Wappen). Zedier, 57. S. 405.

Winckelmann (geviert 1 und 4 in Silber ein schwarzes Adler-bein, 2 und 3 in Blau ein silbernes von drei goldenen Sternen be-gleitetes Winkelmaass). Adelsstand des Kgr. Preussen. Diplom vom14. Jan. 1721 für den Bittm. Christian Friedr. W. und vom 12. Dec.1786 für Christian Ludw. W., pomm. Kriegs - u. Domainen-Kammer-Director.

Freili. v. Ledebur, III. S. 119. Wappenb. d. preuss. Monarchie, IV. 94. N. Pr. Adels-Lex.IV. S. 339.

Winckelmann (in Gold ein blauer mit silbernem Sterne belegterQuerbalken). Adelsstand des Kgr. Preussen. Diplom vom 13. Nov.1782 für Michael Johann Joseph Franz W. zu Cleve.

Freih. v. Ledebur, III. S. 119. Wappenb. d. preuss. Monarchie, IV. 94. N. Pr. Adels-Lex.IV. S. 339.

Winckler (geviert mit blauem Mittelschilde, darin ein silbernergepanzerter Arm mit goldenem Winkelmaass; 1 und 4 in von Blauund Silber quergetheilt ein Flügel, mit abwechselnden Farben; 2und 3 in Blau ein goldener Stern). Reichsadelsstand. Diplom vom25. Nov. 1650 für Georg W. auf Dölitz. Derselbe, geb. 1532, gest.1654, hinterliess vier zugleich mit ihm geadelte Söhne, von denenaber nur der zweite den Adel fortführte: Andreas, geb. 1631, gest.1675, dessen Sohn Paul (gest. 1710) durch seinen Sohn Joh. Ernst I.die Linie auf Dölitz fortsetzte. Bei den Nachkommen des drittenSohnes Heinrich, geb. 1628, gest. 1704, verm. mit Magdalena v. d.Burgk, erfolgte eine zweimalige Adelserneuerung, zuerst für denEnkel seines ältesten Sohnes, Carl Gottfried II., Dr., kursächs. Ap-pellationsger.-B,. und Ordinarius der Juristenfacultät in Leipzig undfür den Ur-Ur-Enkel seines zweiten Sohnes Daniel, Georg Friedrich,k. sächs. Amtshauptmann vom 13. Dec. 1823, welcher verm. .1828mit Maria v. Egidy, neben drei Töchtern einen Sohn Georg, geb.1846, stud. jur.

Handschrift!. Notizen. v. Ilefner, sächs. Adel, S. 52, T. Gl. Derselbe, bayer. Adel, S. 124.T. 153. v. Hellbach, II. S. 753. v. Lang, S. 595. Freih. v. Ledebur, III. S. 120. N.Pr. Adels-Lex., IV. S. 340, V. S. 482.

Windisehgrätz, Fürsten (Schild geviert mit geviertetem Mittel-schildc, dessen rother Ilerzschild eine goldene Fischgräte [Gradner],1 und 4 in Roth eine silberne Kirchenfahne [Pfanstetten], 2 und 3in Silber ein schwarzer Schräglingsbalken; Hauptschild 1 und 4 inRoth ein silberner Wolfs- oder Rüdenkopf [Windisehgrätz], 2 in