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bayer. Adelsstand. Diplom von 1693 für Johann Friedrich W.,Kammerdirector d. Kurfürsten Max Emanuel. Knrbayer. Freiherren-stand. Diplom vom 1. März 1761 für den Sohn des vorigen Fried-rich Cajetan Regiernngs-R. zu Amberg. Der Sohn desselben JohannNepomuk Joseph Freih. v. W. auf Rapperszell zu Günzelhofen undRiedersham, war kurbayer. Kammerh., Hof-Oberrichter zu Münchenund Landsteuerer des Rentamtes Landshut, verm. mit Franziska,geb. Reichsfreiin v. Gise. Dessen Sohn Thaddäus Johann NepomukFreih. v. W. auf Rapperszell (geb. 1744), k. bayer. Kämm, und Ge-neral-Lieut. zu Neuburg, verm. mit Augusta Freiin v. Jungwirth.Dieser hinterliess neben einer Tochter Therese, Ehrenstifts-Dame zuSt. Anna, verm. mit Joseph Freih. v. Schatte, k. bayer. Kämm, undvormal. Stadt-Commissär zu Landshut, zwei Söhne, Carl Freih. v. W.auf Rapperszell, gest. 1832, k. bayer. Oberst-Lieut. in d. Artillerie,dessen Sohn das jetzige Haupt der Familie, Walther Freih. v. W. aufRapperszell, geb. 1830, k. bayer. Lieut. beim Invalidenhause zu Für-stenzell, sowie dessen Tochter Augusta, geb. 1831. Zweiter Sohndes Thaddäus, Reter, gest. als k. bayer. Kämm, und General-Landes-Directions-R., verm. mit Therese Reichsgräf. v. Arco (gest. 1844),deren Kinder Joseph (gest.), k. bayer. Landrichter zu Erding, undFranziska, geb. 1806, P.-D. J. Maj. der verw. Königin v. Rayern,Ehrendame d. k. bayer. St. Annen- und Theres.-0. und ehemaligeOber-Hofmeisterin der königl. Prinzessinnen von Rayern, verm. 1822mit Walther Freih. v. Grainger-Ty'wysog auf Sitz Erding bei Erdingin Oberbayern.
Geneal. Taschenbuch d. freih. Häuser , 1859, S. 893. 1868, S. 994. — v. Hefner , bayer. Adel,S. G4. T. 68. — v. Hefner , Krainer Adel, S. 21. T. 21. — v. Hellbach , II. S. 73(5. — Wappenb.d. Kgr. Bayern, IV, 45.
Wied, Grafen und Fürsten. (Fach einer Copie aus dem fürstl.Archiv zu Neuwied ist das 1841 im Auftrage des Fürsten v. W.durch Prof. Rernd in Ronn und den Archiv-R. Köhne in Rerlin „be-richtigte" fürstl. Wappen: Der Schild zweimal gespalten und drei-mal getheilt mit einem auf dem fünften Platze aufgelegten Mittcl-schilde, welches in Gold einen radschlagenden natürlichen Pfau ent-hält. Im Hauptschilde hat 1 u. 12 drei rothe Schrägbalken in Gold,davor schreitend ein Pfau [Wied]; 2 in Rlau ein silberner Zinnen-thurm [Runkel]; 3 und 10 in Silber zwei rothe Pfahle, im vorderenObereck ein blaues Viertel [Runkel]; 4 und 9 in Silber zwei rotheRaiken [Nieder-Isenburg]; 6 in Roth ein vorwärtssehender goldenerLöwe [Sa} r n]; 7 in Silber ein schwarzes Kreuz [Erzstiit Cöln], dar-auf gelegt ein rothes Schildlein, in welchem auf einem Felsen eineRurgruine [Neuerburg]; 8 in Silber 3 schwarze Pfähle [Kirchberg]und 11 in Silber ein gekrönter schwarzer Löwe [Kirchberg]). —Uraltes Dynasten-Grafen-Geschlecht, seinen Namen nach der reichs-unmittelbaren Grafschaft W. im westph. Kreise führend. Reichs-Grafenstand 1462. Reichsfürstenstand. Diplom vom 13. Juni1784 für Friedrich Alexander Grafen v. W.-Neuwied und 1791 fürChristian Ludwig Grafen v. Wied-Runkel. — Aeltester Ahnherr