gräfin v. Leissnig und starb 1437) und Thilo, Herrn auf Ballhausen,gest. 1435, wurden zwei Linien benannt, von denen aber die letztere1710 6. Kov. mit Freiherrn Johann Heinrich II. erlosch. JohannsSohn Theodorich, verm. mit Elisabeth v. Hoym, herzogl. Weimar.Rath und Kriegs-Oberst, erkaufte 1452 vom Grafen- Heinrich v.Schwarzburg Schloss und Herrschaft Wiehe und starb 1470. SeinSohn Hans, geb. 1443, verm. 1) 1460 mit Susanna v. Seebach (gest.1464), 2) 1465 mit Elisabeth v. Hopfgarten (gest. 1485), 3) 1488mit Elisabeth v. Schönberg (gest. 1519), vermehrte den Besitz nochbedeutend durch Ankauf der Herrschaft Brücken 1501, der Herr-schaft und des Schlosses Frohndorf mit .12 Dörfern 1505, Wallen-dorfs 1516 und des Schlosses und der Grafschaft Beichlingen nebstStadt Cölleda 1519, sowie später Leubingens und Wernigerode's,wesshalb man ihn auch den Reichen und Glückseligen nannte. Erwar Herzog Albrechts von Sachsen Geh.-Rath und Statthalter imOsterlande, Verweser in Thüringen und Hauptmann zu Weissenfeis,dabei ein gelehrter Herr, eifriger Katholik und starb 1533 zu Wiehe,nachdem er den von zwei Kaisern ihm angetragenen Grafenstandabgelehnt. Von seinen Söhnen setzten Dietrich und Hans das Ge-schlecht fort. Jener auf Beichlingen, zu Bologna der deutschenKation Syndicus und 1495 J.U.D., dann Canzler beim Hoch-Tcutsch-meister Herzog Friedrich in Preussen, zuletzt Herzog Georg's vonSachsen und kaiserl. Rath. Bei seinem 1536 erfolgten Tode, liinter-liess er unter anderen Söhnen Wolfgang und Philipp, ein gelehrterund beredter Cavalier, welcher die Session wegen der GrafschaftBeichlingen auf den Reichstagen zu erlangen suchte, wobei ihmaber Herzog Moritz zu Sachsen hinderlich war, und nahm mit seinenVettern die lutherische Lehre an, ohne Erben 1583 sterbend. SeinBruder Philipp war kursächs. Rath und Oberhofgerichts-Assessor zuLeipzig, lehnte auch den Reichsgrafenstand ab und starb ebenfalls-'ohne directe Erben 1588. Hans (der Bruder des obigen Dietrich)Herr auf Wiehe, ein gelehrter Herr und Herzog Georg's .zu SachsenGeh.-IL, und Stiftshauptmann zu Halberstadt, verm. 1) 1503 mitIsabella Grf. Spiegelberg (gest. 1505), 2) 1506 mit Anna v. Miltitz(gest. 1538), gest. 1534 war ein Vater Georg's zweiter Ehe, kursächs.Bathes und Assessors im Oberhofgericht und Obersteuer-Einnehmersin Thüringen, geb. 1515, verm. 1) 1549 mit Catharina v. Branden-stein (gest. 1563), 2) 1566 mit Elisabeth v. Ebeleben, dessen SohnJohann IX., erster Ehe, der bei Abgang der Beichling'schen Linie1588 die gesammten Werthern'schen Lande erhielt und Hauptmannzu Sangerhausen wurde, geb. 1555, verm. 1) 1578 mit Anna v. Po-nikau (gest. 1592), 2) 1593 mit Maria v. Trotha (gest. 1630), gest.1633, war er der nähere gemeinschaftliche Stammvater der dreinoch heute blühenden Hauptlinien dieses Geschlechts. Er hatte ausbeiden Ehen dreizehn Kinder und vertheilte seine Güter unter dreiseiner Söhne: Georg, Georg Thilo und Hans Heinrich, welche diebeichlingen'sche, die brücken'sche und die wiehe'sche Linie gründeten.I. Die Georg - Beichl ingen'sche Haup tlinie, also Stifter
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