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Gencal. Taschen!), d. griifl. Häuser, 1870, S. 1172; der froih. Hiiuser, 1870, S. 1020. — Hist.-heiald. Handb. d. gräft. Häuser, S. 10G8. — Siebmacher, I. 101, n. 13. — Kneschke, Grafenhäuser,III. 442. — v. Meding, II. n. 958. — Megerle v. Mühlfeld, S. 32, Erg. S. 2*23.
Wendland, Freiherren (Schild der Länge nach getheilt, vorncjnergetheilt, oben in Silber 3 (2. 1.) rothe Sterne, nnten in Blau eingoldener Sparren, oben von 2, unten von 1 silbernen Stern begleitet).Adelsstand des Kgr. Bayern. Diplom vom 26. März 1847 für Aug.W., k. bayer. Legationsrath zu Paris und k. bayer. Freiherrenstand,Diplom vom 9. Sept. 1853 für denselben als k. bayer. Kämmerer undGesandter. Derselbe, Sohn eines Pfarrers in Pommern, nicht ausdem meklenburg. Geschlecht, wovon Christoph Friedrich v. W. aufTressau im Kr. Neustadt und Cornelius Heinrich v. W. als meklenb.-schwerinscher Geh.-Kammerrath von 1798 —1803 und noch 1835als Ober-Landdrost vorkommt.
Bayer. Wappenb. XVII. S. 28. — Geneal. Taschenb. d. freih. Hiiuser, 1868, S. 985. — v. Hefner,bayer. Adel, S. 63, T. 68. — Freih. v. Ledebur, III. S. 97.
Wenig (Schild geviert: 1 und 4 in Gold ein rother Greif, 2 und3 in Blau ein silberner Stern). Adelsstand des Kgr. Bayern. Diplomvom 9. April 1839 für den Stadtger.-Director Dr. Franz Kavier W.in Donauwörth.
v. Hefner, bayer. Adel, S. 323, T. 152.
Wendt, Freiherren (in Gold drei der Länge nach von Silberund Blau getheilte Sturmhauben, indess die Linie Papenburg durchk. preuss. Genehmigung vom 24. Jan. 1843, in Anbetracht der er-wiesenen Abstammung ihres Hauses von einem alten Edeln Ge-schlechte der Wenden und dass die Linie sich bis zur Gegenwart imBesitz von alt - wendischen Gütern und Gerechtsamen zu Lemgo er-halten, das Nationalwappen' also geviertet: 1 und 4 in Blau einengoldenen Greifen, hinzufügte). Mittelst k. preuss. Cabinetsordrevom 9. llec. 1844 ist dem Gutsbesitzer von Wendt - Crassenstein imKr. Beckum, sowie dem Gutsbesitzer von Wen AfkP apenhausen imKr. Brilon für sich, ihre Descendenz und Geschwister die Fortführ-ung des freiherrl. Titels gestattet worden. Die in Westphalen nochbestehenden freiherrl. Familien dieses Namens stammen von Wendenab, welche sich im heutigen Lippe'schen niederliessen und Lemgoerbauen halfen, wo sie ein eigenes Stadtviertel besassen. Nach dem13. Jahrh. sich über das ganze Land ausbreitend erscheinen sie alsInhaber der Herrschaften Varnholtz, Crassenstein, Iloltfeldt undMöhler, sowie zeitweise als Vasallen, Burgmänner und Pfandinhaberder Schlösser Averdissen, Sternberg, Lipperode, Falkenberg, Vlothound Lymberg, auch vergaben sie schon sehr früh eine grosse Anzahlvon Gütern u. s. w. als Lehen an lemgoer Bürger und adlige Ge-schlechter. Die ununterbrochene Stammreihe beginnt mit Heinrichde Wendt, Ritter und seiner Gemahlin Agnes, einer Burggräfin vonStromberg 1330, durch welche Verbindung seine Nachkommen, nachdem Tode des letzten in die Acht erklärten Burggrafen, die Allodial-giiter desselben, namentlich die freie Grafschaft Crassenstein, einRittberger Lehen, gewannen. Von den fünf Söhnen war Werner