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9 (1870) (Steinhaus - Zwierlein)
Entstehung
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Gerlachsheim u. s. w.: Erdmuthe v. Leubnitz-Friedersdorf; - CarlHeinrich v. Warnsdorf, auf Gersdorf, k. preuss.Maj., geb. 1777, gest.1855, verm.: 1) mit einer Gr f. Kostitz, 2) Ernestine v. Kiesewetter,3) Margarethe Zimmermann, aus welchen Ehen entsprossen: Georgy. W., k. preuss. Hauptmann, gest. 1848, verm. mit Anna Schubert;Ernst Rudolph v. W., k. sächs. Ober-Bergrath, geb. 18Ö6, verm. mitHenriette Freiesleben (geb. 1808); Bernhard v. W., geb. 1812 aufRoitz bei Spremberg; Conrad v. W., k. pr. Prem.-Lieut. in Marien-berg, u. Leopold v. W., Buchhändler in Berlin, beide auch vermählt.

Oarpzow, Ehrentempel d. Oberlausitz, I. S. 157 und 163, II. S. CO. Freih. v. Ledebur, III.S. 80. v. Meding, I. 925. Gauhe, I. S. 2781. Grosser, III. 25. v. Hellbach, II, S. 686. N. Pr. Adcls-Lex., IV. S. 314. Oberlausitz. Nachlese 1766, S. 215. Siebmacher, I. 166, 8.Sinapius, I. S. 1020, II. S. 1099. Tyroff, I. 116. Zedier, 52. S. 2162. v. Hefner, sächs.Ad. S. 52. T. 60; hess. Ad. S. 29. T. 33. Kneschke, Wapp. I. S. 454.

Warsbei'g, Freiherren (in Schwarz ein silberner gekrönter doppel-geschwänzter Löwe). Altes stiftsfähiges rheinländ. Geschlecht, dessenSprossen seit undenklicher Zeit zu den Mitgliedern der rheinländ.ritterschaftl. weil, reichsunmittelbaren Cantone gehörten und welcheursprünglich aus Lothringen, aus der Gegend von Metz, stammten,wo Ruinen der gleichnamigen Stammburg noch zu sehen sind. DieStammreihe beginnt um 1150 mit Werner v. Warsberg, einem zuseiner Zeit kampfgeübten Ritter. Der Enkel desselben, Bömund v.Warsberg, ein Sohn des Johann v. Warsberg und der Elisabeth v.Dienheim, war 1299 Erzbischof und Kuffürst zu Trier und der Erstevon ihnen, der das Münzrecht ausübte. Sein Bruder Philipp v. Wars-berg war mit Agathe v. Sandenberg vermählt u. die weitere Kachkom-menschaft derselben verbreitete sich in mehrere bald wieder erloscheneLinien, deren Sprossen mit vielen Familien vom stiftsfähigen Adeldes ehemaligen römisch - deutschen Reiches mehrfach verschwägertund bei allen deutschen Hochstiften und bei dem Deutschen undJohanniter-Orden oft aufgeschworen waren. Der nächste allgemeineStammvater aller späteren und neueren Freiherren v. Warsberg istJohann v. Warsberg, verm. mit Marie v. Elter. Der Ur-Urenkel des-selben verm. sich mit Mezza, Tochter und Erbin des letzten Burg-grafen Johann zu Rheineck und kam so in den Besitz dieser Burg-grafschaft die dessen Urenkel Samson, ein Sohn des Johann zu War-belstein und Burggrafen zu Rheineck, geb. 1604, aus erster Ehe mitUrsula v. Schwarzenburg, Erbin v. Heuweiler, an die Grafen v. Sin-zendorf verkaufte. Samsons Ur-Ur-Enkel, Freih. Carl Anselm, gest.1797, ein Sohn des Carl Heinrich und der Anna v. Greiffenclau undEnkel des Lothar Friedrich und der Maria Margaretha v. Hoheneck,war kurtrier. Kämmerer, Geh.-Rath, Ober-Amtmann zu Saarburg undMertzing und k. franz. Oberst und hatte sich mit Maria Louise, Gräfinv. Kesselrode-Ereshoven, gest. 1791, verm. Unter mehreren Kin-dern hinterliess Freih. Carl Anselm auch den Sohn Alexander Anton,geb. 1767 und gest. 1814, kurtrier, Kämmerer, aus dessen Ehe mitMaria Theresia Freiin Schenck v. Schmidberg, Erbtochter des JosephFranz Ignaz Freih. Schenck v. Schmidberg, das jetzige Haupt desfreih. Hauses stammt, niimlich: Joseph Freih. v. Warsberg, geb. 1807.

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