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für Grafen ausgegeben wurde und bald mit den Grafen v. Wartberg,bald mit denen v. Wartburg verwechselt worden ist. HermannEdler Herr zu Warberg befand sich 1272 auf dem Landtage derHerzöge zu Braunschweig, und ein anderer dieses Hamens zählte1355 zu den Heermeistern des Johanniter-Ordens zu Sonneburg. —Konrad, Bischof v. Minden 1274—1295. — Heinrich Julius v. Wer-berge starb 1672 als der Letzte seines Hauses und hinterliess einigeTöchter. Mit Agnes Elisabeth v. Werberge, die man noch 1680findet, ist auch der weibliche Stamm dieses alten Geschlechts er-loschen.
Hoppenrod, Stammbuch S. 99. — Gryphius vom Ritterorden, S. 48. — Falkenstein, Cod. dipl.Antiq. Nordgav. S. 50. — Gaulie , I. S. 2778 und ]I. S. 1266. — Zedier 52, S. 2094. — Lenz, histor.Abh. v. d. edlen Herren v. W. in den hannov. gelehrten Anzeigen 1751, 97 Stück und in Schottsjurist. .Jahrg. odei im Magazin f. Rechtsgelehrt, u. Geschichtsforscher T. Nr. 7. S. 252. — v. Meding.III. S. 720, n. 911. — Praun, adl. Europa 075. — Dithmar 24 — 33. — v. HellbacJi, II. S. 084.Hopf, Atlas, S. 200.
Warburg (in Silber ein mit drei dergleichen Kosen belegterschräg rechter Balken). Altes meklenburgisches Adelsgeschlecht.Ob dasselbe, wie nach alten Stammtafeln, von den alten Grafen ander Diemel in Westphalen direct abstamme, oder der Tradition derFamilie nach, von einem Lieblinge Heinrich des Löwen, Eckbert,welcher ihn auf seinen Hordzügen begleitete, dort von demselbenmit Grundbesitz belehnt, als jüngerer Zweig seines Geschlechts eineneue Familie begründete, ist vorläufig noch nicht zu constatiren, damit den Urkunden so vieler anderen meklenburgischen Geschlechterdie Warburg'schen älteren Familien-Hachweise durch den Brand desRathhauses in Heu-Brandenburg zerstört sind. Uebrigens fehlt eskeineswegs an Dokumenten, die schon bis in das 13. Jahrhundert zu-rück gehen, indem sowohl in den Urkunden des Klosters Dargun, alsZeuge für den Fürsten Borwin von B.ostok, ITinricus de Warborch1244 erscheint, wie auch derselbe 1251 als dominus und andere desGeschlechts, auch nach Belir (s. unten) zu den nobiles entgegen denmilites gezählt werden, und im Amte Stargardt und Stavenhagenein öOOjähriger Grundbesitz nachzuweisen. Joachim, Enkel Afehim'szu Quaden-Schönfeld 1389 ebendaselbst und zu Stolpe 1459, warverm. mit Sophia v. Kerberg; — Heinrich 1514: Adelheid v. Zer-neckow; — Glaus auf Lichtenberg 1546: Anna v. Kratzen; — Her-mann auf Quaden-Schönfeld, Oberstlieutenant der Cav. 1608: Mar-garethe v. Glöden (sein Bruder Heinrich, auf Quaden-Schönfeld,Stolpe, Ballin, Badreseh, Oldendorf!', Gramelow, Warbende, Flatow,Koldenhoff, Dolgen, 1567 Meklenb. Oberster, früher Rittmeister beiFranz I. und Heinrich H. von Frankreich). — Joachim, Landrath1620: Sabine v. Lehsten; — Claus Heinrich auf Ballin, Rehberg,Stolpe, pfändet Heverin 1650: Isabella v. Bülow-Hundorff. -— Joa-chim Mathias, ebendaselbst: Isabella v. Aschersleben, 1700. — ClausEhrenreich auf Quaden-Schönfeld und Stolpe, geb. 1682, gest. 1761,verm. 1) Ursula v. Greiffenborg (gest. 1721), 2) Dorothea v. Dü-ringshofen (gest. 1746); —- Ernst Sigismund auf Quadenschönfeld-Stolpe, geb. 1718, Meklenb. Landrath im Herzogth. Güstrow, Star-garder Kreises 1762, gest. 1770; verm. 1) Eva v. Warburg-Stolpe