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Wattersdorf (im Schilde ein laufendes Ross, mit einem Gurteum den Leib). Ein in der Nieder- und Ober-Lausitz begütertesAdelsgeschlecht, welches in Ersterer bereits 1674 zu Wadelsdorfbei Spremberg, 1750 zu Gross-Brosen unweit Guben und 1752 zuMuckrow bei Spremberg und in Letzterer zu Leuba sass und zuwelchem Johann Friedrich Rudolph v. Waltersdorf gehörte, welcher21. Api'il 1801 als k. preuss. Major im Regimente v. Plötz starb. —Ein Sitz Waltersdorf kam übrigens in der Niederlausitz unweitLuckau schon 1356 vor.
Freih. v. Ledebur, HI. S. 78. — Gauhe, T. S. 2770. — v. Hellbach, S. 080.
Walterskirclieii, Freiherren (Schild geviert mit gekröntem,rothem Mittelschilde, in welchem aus einem im Grunde sichtbarenWalde eine weisse Kirche mit ihrem Thurme und aufgesetztemKreuze und bläulichem Schieferdache hervorragt. 1 in Blau einrothes, doppelt geschwänztes Pantherthier, mit zwei grünen, goldge-krönten Köpfen, die rechts und links gewendet und aus einer, denHals umgebenden, goldenen Krone hervorragen; 2 quer getheilt:oben von Schwarz und Gold geschacht, unten Silber, ohne Bild; 3quer getheilt: oben in Roth ein "Widder n. unten in Gold ein schwar-zer Pfahl und 4 in Blau ein aus einer weissen Wolke hervorragender,roth bekleideter Arm, in der Faust mit einem Schwerte). Erbl.-österr. Freiherrnstand, mit Vereinigung der angeerbten pirkheimeri-schen und ramingischen Wappen, vom 5. Mai 1643 für den kaiserl.Rath und niederösterr. Land-Unter-Marschall Georg Christoph EdlenHerrn v. Walterskirchen zu Wolfsthal. — Altes, österr. Ritterge-schlecht, dessen Stammhaus Walterskirchen in Nieder-Oesterreichschon 1248 dem Otto Kämmerer v. W. gehörte, der 1249 in einervom Markgrafen Hermann von Baden für das Stift Zwettel gefertigtenUrkunde unter den adeligen Zeugen genannt wird. Ulrich W. zuAltenburg, hatte Anna v. Wolfsthal, die Letzte ihres Ilauses, zurGemahlin. Dieselbe vererbte die gleichnamige Herrschaft in Nieder-Oesterreich, die der Hauptsitz der Familie blieb, an ihren Sohn, Chri-stoph W. zu Wolfsthal, der 17. October 1440 vom K. Albrecht II.das Wolfsthalisclie, so wie Wolf W. 17. Juni 1485 vom Iv. Fried-rich IL das hundheimische Wappen erlangte. — Georg W. zu Wolfs-thal war Dreissiger zu Ungarisch-Altenburg und des Erzherzogs Fer-dinand Hofdiener. Demselben, verm. mit Rosalie v. Randegg, wurde1. Juli 1546 sein althergebrachter guter Adel bestätigt, auch erhielter mehrere adelige Freiheiten und A^orzüge. Von ihm stieg derStamm, wie folgt, herab: Wilhelm Christoph: Amalie Pirkheimer;— Wilhelm: Magdalena Ivnorr v. Rosenroth; — Freiherr GeorgChristoph, s. oben: Lucretia Lamplin v. Frohnspurg; — Franz Wil-helm: Eva Hegenmüller v. Dübenweiler; — Johann Wilhelm, k. k.Kämmerer: Catharina Freiin Schuss v. Pailenstein; -— Franz Wi 1 -heim, geb. 1689: Franzisca Gostonyi de eadem et Ivocveszart; —Joseph Wilhelm Freih. W. zu Wolfsthal, Herr zu Wolfsthal, gest.1776: erste Gemahlin: Maria Anna Freiin v. Moser v. Ebreichsdorf,
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