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ein Sohn, Gr. Carl, geb. 1861. — Der Bruder des Grafen Ernst ist,neben vier Schwestern: Gr. Joseph, geb. 1824, General-Major undBrigadier bei der 4. k. k. Truppen-Division. -— Die sonst noch zuder Linie zu Münchengrätz gehörenden, lebenden Familiengliedersind in dem neuesten Jahrgange des genoalog. Taschenbuchs dergräfl. Häuser auf 1869 nachzusehen. Aus der Linie zu Lux wer-den nur die beiden Söhne des 1854 verstorbenen Grafen Georg, verm.mit Antonie Bauda, geb. 1827: Wladislaus, geb. 1850 und Georg,geb. 1853, genannt und aus der Linie, vormals zu Leitomischl istnur noch erwähnt: Graf Johann, geb. 1809 — Sohn des 1809 ver-storbenen Grafen Emanuel ■— Besitzer der Senioratslierrschaft Tre-bitsch mit dem Gute Wilamowitz in Mähren, Herr der HerrschaftKagy-Megyer, Dr. pilos. et jur., k. k. Kämm, und Geh. Batli, verm.1844 mit Theresia Grf. Zicby, geb. 1813 und.gest. 1868. - — Aus derHauptlinie Waldstein-Arnau wurde in neuester Zeit noch angeführt:Albrecht Gr. v.W.-Arnau, geb. 1832 — Sohn des 1839 verst. GrafenJoseph, verm. 1867 mit Hermine v. Jeszernitzky.
Tanneri S. J. Amphitheatrum Gloriae, Spectaculis Leonum Waldsteiniorum adornatum. Pragae,1661. — ImTiof, Lib. 7. c. 19. — Spener, S. 564 und Tab. 24. — Durchlaucht. Welt, Ausg. von1710, S. 476—85. — Hühner, III. Tab. 679—82. — S'mapius, 1. S. 223 und II. S. 269. — Pfeiffer,alter Mähr. Adel, S. 74. — Gauhe, I. S. 2757 — 61. — Zedier, 52. S. 1507—1561. — Jacohi, 1800,31. S. 72 — 74. — Allgein. geneal. Handb. 1824, S. 882 — 86. — Deutsche Grafenh. der Gegeinv. II.S. 629—33. — Freih. v. Ledebur, III. S. 74. — Geneal. Tasclienb. d. griill. Häuser, 1848, S. 725—28 und 1869, S, 972 — 75 und geneal.-herald. Taschenb. zu Demselben, S. 1050 — 53. — Siehmacher,
1. 31: v. Waldstein, Herren und VI. 12. Gr. v.W. — Trier , S. 338 u. 39 u. Tab. 84. — v. Mediny,III. S. 716—18. — Suppl. zu Siebm. W. 13. VT. S.
Waldstromer, Waldstromer v. Reichelsdorf. (Altes M appen:in Both zwei silberne, in Form eines Andreaskreuzes gelegte, mitden Spitzen in die Höhe gekehrte Streugabeln). Altes Adelsgeschlecht,welches, so weit die Kachrichten hinaufgehen, seine Besitzungenstets bei und um Kürnberg hatte und anfangs Strohmeyer, Stromerhiess, seit dem aber die Familie die kaiserliche Belehnung mit demForstmeister-Amte über die Reichswälder um Kürnberg erhalten,den Kamen Waldstromer führte, welcher Käme schon 1223 vorkam,als Heinrich Waldstromer, Ritter, mit seinem Bruder Grämlich vomK. Friedrich LI. mit dem Reichs-Forst- und Jägermeister-Amte aufdem Walde bei Kürnberg von Keuem belehnt wurde, welche Beleh-nung von Zeit zu Zeit wiederholt wurde, bis 1396 und 1397 die Fa-milie dieses Amt an den Rath zu Kürnberg verkaufte. Die Familie,welche mehrere fromme Stiftungen gemacht, blieb in und um Kürn-berg gesessen, bis sich dieselbe 1538, während eines mit der StadtKürnberg geführten Processes, völlig aus Kürnberg wegbegab undsich auf das Land setzte, oder Einige an auswärtige Höfe gingen.Hans Waldstromer war der Erste, der 1579 wieder in KümbergischeDienste als PÜeger zu Reicheneck trat. Obgleich von je den raths-fähigen Geschlechtern zu Kürnberg gleich gehalten, steht doch nichtfest, dass die Familie in älteren Zeiten zu Rath gegangen. Erst1729 wurde dem Geschlechte die Rathsfähigkeit förmlich ertheiltund seit 1746 ging es wirklich zu Rathe und zwar zuerst ChristophJacob. Ein vermehrtes Wappen hatte die Familie vom K. Carl Y.
2. Juni 1551 erhalten. — Der Stamm blühte fort und nach Anlegung