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17. Jalirli. ist der Stamm erloschen. Güter und Wappen kamenwegen Verwandtschaft an die freiherrliche Familie Stillfried und1680 wurde bei Erhebung in den böhmischen Freiherrnstand auchdas Walditzsche Wappen dem Wappen der Freiherren v. Stillfriedeinverleibt und wird jetzt von den Grafen v. Stillfried in der unterenSchildeshälfte, wie folgt, geführt: in Silber ein natürlicher Panther,welcher auf einem schwarzen, mit silbernen Fäden schrägkreuzweiseübergitterten Schildesfusse nach rechts läuft: Walditz.
Sinapius, I. S. 1021 und Tl. S. 1697. — Gauhe, II. S. 1243. — Zedier, 52. S. 1368. — Freih.v. Ledebur, III. S. 72. — Siebmacher, H. 48. — Borst, Allgum. W. B. I. S. 39 und Tal). 32.
Waldkirch, auch Grafen ( in Silber eine schwarze, gestürzteSpitze, belegt mit einem goldenen Ringe). Reichsgrafenstand. Di-plom im Kurpfälzischen Reichsvicariate vom 24. Juli 1790 für JohannTheodor v. Waldkirchen, kurpfälz. Geh. Rath u. Ober-Jägermeister,Wild- und Forstmeister zu Keu-Ottingen und Julbach und Pflegerzu Dachau. — Eins der ältesten und angesehensten Geschlechter desCantons Schaffhausen, welches früher Waldkirch hiess, auch unterdem Kamen Waldkirch auf Schöllenberg vorkam, namentlich' umZürich begütert wurde und schon im 16. Jahrh. blühte. Conrad W.,Bürgermeister zu Schaffhausen, erhielt 1487 einen kaiserl. "W appen-Bestätigungs-Brief und Balthasar v. W., unter K. Carl A . Rath undVicecanzler wurde um 1550 Bischof zu Malta. — Graf Johann Theo-dor, s. oben, gest. 1802, hatte fünf Söhne, von denen der ältere, GrafClemens August, geb. 1757 und gest. 1840, verrn. mit einer Grf. v.Riaucour, gest. 1811, k. bayer. Geh. Rath und grossh. bad. Ober-Jägermeister, den Stamm fortsetzte und zwar durch zwei Söhne, dieGrafen Maximilian und Clemens. Graf Maximilian, geb. 1804,grossh. bad. Kammerherr, vermählte sich in erster Ehe 1828 mitFriederike Charlotte v. Abel, geb. 1805 und gest. 1829 u. in zweiterEhe 1834 mit Stephanie Freiin v. Venningen, geb. 1809 u. gest. 1848,hat aber keine Kachkommen, der Bruder des Grafen Maximilian:Graf Clemens, geb. 1806 und gest. 1858, k. bayer. Staatsrath ima. o. Dienst, Mitglied der Kammer der Reichsräthe a. Ii., bis 1848k. bayer. Gesandter am grossh. bad. Iiofe u. s. w., hat den Stammfortgesetzt und aus seiner Ehe mit Mathilde Freiin v. Magerl aufWiesentelden, geb. 1815 und verm. 1837 stammen zwei Söhne: Gr.Franz, geb. 1845, Herr auf Schermau, k. bayer. Lieutenant a la suiteund Gr. Carl, geb. 1852, k. bayer. Edelknabe.
v. Lang, S. 90 n. 91. — Deutsche Grafenh. (1. Gegenw ., II. S. 620 u. 27. — Geneal. Taschenb.d. gräfl. Häuser, 1839, S. 520, 1848, S. 724 und 25, 1869, S. 969 und 70 und histor.-herald. Handb.zu Demselben, S. 1048 und 49. — Siebmacher, I. 203: Die Waldkirch, Schweizerisch und Supplem.VII. 0: v. W. — Tyrojj , 1. 220. — W. B. des Kgr. Bayern, II. 47: Gr. v. W. und v. Wölckern,Abth. 2. S. 85 und 86.
Waldner v. Freundstein, Freiherren und Grafen ( in Silber dreineben einander aufsteigende, schwarze Spitzen u. auf jeder derselbenoben ein rechtsgekehrter, sitzender, rother Vogel). FranzösischerGrafenstand nach dem Rechte der Erstgeburt. Diplom von 1748vom Könige Ludwig XV. von Frankreich für Christian FriedrichDagobert Waldner v. Freundstein, k. französ. Marechal de Camp,