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Johann Hugo, kurpfälz. Kammerherr und Oberst-Wachtmeister vonder Garde und Philipp Carl, des deutschen Ordens Comthur zu Mer-gentheim. Später ist der Stamm erloschen.
Humbracht, Tab. 1G3. — v. Hattstein , I. S. G14—17. — Garthe, T. S. 2750 und 51. — Zedier52. S. 1268. — Siebmacher, V. 127.
Waldenburg, gen. Sclienckern, Waldenberg, gen. Selienckern,auch Freiherren (Stammwappen: von Blau und Gold quergetheiltund oben ein silberner Turnierkragen, oder auch von Silber undRoth quergetheilt und oben 'ein blauer Turnierkragen und freiherrl.Wappen: Schild geviert: 1 u. 4 in Gold ein zweiköpfiger, schwarzerAdler und 2 und 3 das Stammwappen). Altes, schon im 15. und 16.Jahrh. bekanntes, im Rheinlande, in Westphalen und im Craichgaubegütertes Adelsgeschlecht, welches wohl aus dem Jülichschenstammte. Den freiherrlichen Titel führte schon Gerhard Freih. v.Waldenburg, genannt Schenckern (Schenckherr), k. k. und kurmainz.Geh. Rath, Grosshofmeister und Yicedom zu Aschaffenburg, welcher1649 kaiserl. Executions-Commissar zu Erfurt war. — Der Stammist mit Carl Friedrich Caspar Damian Freih. v. W., gen. S., kurtrier-schem Geh. Rath und Kammerherrn, 15. Juni 1793 erloschen.
r. Hattstein, I. S. 618—20. - Gauiie, I. S. 2752. — Zedier, 52, S. 13 8. — Fahne, I. S. 44.— Freih. v. Ledebur, III. S. 72. — Siebmacher, II. 11G. — v. Meding, I. S. 641 und 42.
Waldenburg (in Gold auf grünem Boden eine rothe Burg mitdrei Thürmen, überragt von vier Bäumen). Adelsstand des Kgr.Preussen. Diplom vom 28. Sept. 1810 für die natürlichen Kinderdes Prinzen August Ferdinand von Preussen: Eduard und Evelinaund für die Mutter derselben, Caroline Wichmann, unter Beilegungdes Kamens v. Waldenburg. — Eduard V .Waldenburg war um 1837Hofmarschall des Prinzen August von Preussen K. II. u. die Familiewar in der Ober-Lausitz zu Uhyst an der Spree und 1853 in derProvinz Brandenburg zu Stentsch im Kr. Züllichau-Schwiebus an-gesessen.
N. Fr. A.-L. IV. S. 306. — Freih. v. Ledebur, III. S. 72. — W. B. d. Preuss. Monarchie, IV. 85.
Wiildenlieim, Waldenlieim, genannt Pottgiesser (Schild ge-viert und golden, mit schwarz gezeichneten Wappenbildern: 1 zweineben einander gestellte Driangel oder zwei Sparren; 2 zwei schräg-linke und 3 zwei schrägrechte Balken und 4 ein Kleeblatt). Reichs-adelsdiplom vom K. Rudolph II. vom 12. März 1518 für HeinrichWaidenheim, gen. Pottgiesser, Bürgermeister zu Hamm (gest. 1603als Kanzler der Grafschaft Tecklenburg) und Bestätigungsdiplomvom Iv. Leopold 1. vom 16. Juni 1649 für die Enkel Heinrichs v. W.:Johann Adolph und Arnold Jobst v. W. Die Familie besass in derzweiten Hälfte des 17. Jahrh. in der Grafschaft Mark bei Hammmehrere Güter.
Freih. v. Ledebur, III. S. 72. — v. Steinen, Tab. 57.
Walderdorif, Freiherren und Grafen (Schild geviert: 1 und 4in Schwarz ein einwärts gekehrter, goldengekrönter, doppelt ge-schweifter Löwe, dessen obere Hälfte, d. h. Kopf, Mähne und Vorder-