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Lancken, k. schwed. Oberst und seit 1816 mit der Tochter des Herrnauf Clewenow im Kr. Grimmen, Prov. Pommern, v. Wackenitz ver-mählt, erhielt nämlich auf Gesuch des Letzteren, welcher männlicheNachkommen nicht hatte, vom Könige Carl XIII. von Schweden dieErlaubniss, Namen u. Wappen der Familie v. Wackenitz mit seinemangestammten Namen u. Wappen zu vereinigen und wurde zugleichin den schwed. Freiherrnstand erhoben, s. den Artikel: Lancken-Wackenitz, Freiherren, Bd. V. S. 369 und 70. — Nach Bauer wardie Familie v. Wakenitz noch 1857 zu Boltenhagen (alter Besitz) undzu Kappenhagen im Kr. Greifswalde angesessen.
fficracl, S. 540. — Gauhe, I. S. 2728. — Zedier, 52. S. 1091. - N. Pr. A.-L. IV. S. 303. —Sielmacher, V. 169. — v. Meiling, III. S. 710. — Lexic. over adel. Fämilier i Danmark, *11. Tab.41. 21. — Pomm. W. B. II. Tab. 17 und S. 47—49. — KneschJce, II. S. 463.
Wacker (Schild geviert: 1 in Blau ein goldener, die Hörner nachoben kehrender Halbmond; 2 in Gold ein rechtssehender, schwarzerAdler; 3 in Gold ein einwärtssehender, rother Löwe und 4 in Blaudrei, 2 und 1, sechsstrahlige, goldene Sterne). Beichsadelsstand.Diplom im Kursächs. Yicariate vom 6. Juli 1792 für Johann HeinrichWacker, Herrn auf Groeba und Zitz- und Kattunfabrikanten daselbst.— Das Geschlecht ist ausgegangen.
Handschriftl. Notiz. — Tyroff, I. 205. — W. B. d. Sachs. Staaten, IX. 86.
Wackerbarth, Wackerbart, auch Grafen und Freiherren (Schildvon Both und Silber, oder von Silber und Both geviert, ohne Bild:Stammwappen und freiherrliches Wappen: Schild geviert mit dasStammwappen zeigendem Mittelschilde. 1 und 4 in Gold ein an dieTheilungslinie angelehnter, halber, schwarzer Adler und 2 und 3 inBoth ein einwärtsgekehrter, silberner Löwe). Beichsgrafenstand undFreiherrnstand des Kgr. Sachsen. Grafendiplom vom 26. Aug. 1708für August Christoph v. Wackerbarth, später k. poln. und kursächs.Staatsminister und General-Feldmarschall und Freiherrndiplom vom10. März 1810 für Ludwig Carl Wilhelm v. W. auf Briesen undGuhrow in der Niederlausitz, s. den nachstehenden Artikel. — Einsder ältesten und angesehensten niedersächsischen Adelsgeschlechter,welches aus Meklenburg und aus dem Lauenburgischen hergeleitetwird. Marquard, ein Sohn Conrad's v. W., war bereits 1261 Dom-herr zu Batzeburg und schon 1308 sass die Familie in Meklenburgzu Dützow und 1366 zu Todendorf. Im Lauenburgischen breitetesich dieselbe besonders aus dem Hause Kogel, oder Kugel aus.Georg Christian, zu diesem Hause gehörig, berühmter General desKönigs Ludwig XII. von Frankreich, verm. mit einer v. Oppers-hausen, setzte den Stamm fort und sein Enkel, Hartwig auf Kogel,starb 1602 als herz. Lauenburg. Hofmarschall. Yon den vier Uren-keln desselben hinterliess August Heinrich auf Kogel, gest. 1721 alsh. braunschw. Hofmeister und Drost zu Ahlden, einen Sohn, LudwigAnton, k. grossbrit. Oberstlieutenant, der 1735 ohne männlicheErben starb, der zweite Urenkel, Joachim Christoph, wurde derVater des berühmten Grafen August Christoph, s. oben u. der dritteund vierte Urenkel, August Heinrich und Georg Hartwig, setzten