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Landgerichte genannt wurde. Die ordentliche Stammreihe beginntBucelinus mit Peter Ü., welcher um 1368 Herr zu Prumsveldbcrgwar. Um die Mitte des 15. Jahrhunderts kam die Familie nachSteiermark, wo dieselbe 1596 das Erb-Stabelmeister-Amt in Steier-mark erhielt, so wie später auch nach Oesterreich. Durch vier Söhnedes Freiherrn Georg Bernhard — Enkel Bernhards U. aus der Ehemit Veronica v. Ptäffendort': Christoph Johann, Christoph, GeorgChristoph u. Marquard Christoph, welche 1606 Freiherrn gewordenwaren, bildeten sich vier Linien, die nach und nach ausstarben. Dieerbl.-österr. Grafenwürde kam, wie erwähnt, vom K. Ferdinand II.1632 in die Familie. Bei dem Erlöschen der letzten Linie gelangtenNamen und Wappen an das Marquisen-Geschlecht Massimo. Alsletzten Grafen v. Ursenbeck nennt Imhof den Sohn des Grafen GeorgBernhard aus der Ehe mit Anna Barbara Grf. v. Liechtenstein: Chri-stoph David, welcher von seiner Gemahlin, einer Freiin v. Jöstels-berg, keine Nachkommen hatte. Namen und Wappen gingen dahermittelst Bestätigung und Erhebung in den Reichsgrafenstand, s. oben,auf den Sohn der Schwester Christoph Davids, Maria Anna Grf. v.Ursenbeck, vermählt mit Alexander Marquis v. Massimo, auf Chri-stoph Marquis v. Massimo über, welcher den neuen Ursenbeck'schenStamm: Ursenbeck-Massimo, fortsetzte, doch stimmen hinsichtlichder erwähnten Adoption die etwaigen Angaben in Bezug auf denAdoptivvater nicht ganz mit einander, auch wird der Name des Adop-tirten von Einigen Franz Christoph Ferdinand genannt. Der ältereSohn desselben, Joseph, wurde nach Krebel 1735 mit dem Erb-Stabelmeister-Amte belehnt und desselben Bruders-Sohn, FranzAnton, lebte um 1790 noch unvermählt als Einziger der neuen Liniedes Geschlechts, vermählte sich aber in nächster Zeit und setzte denStamm noch fort. Von seinen beiden Söhnen: Ferdinand Graf v.Ursenbeck-Massimo, geb. 1794, k. k. Hauptmann in d. A. und GrafHugo, geb. 1802, k. k. Hauptmann in d. A., schloss Festerer 16. Oct.1863 den Mannsstamm des Geschlechts und als hinterlassene Schwe-stern desselben wurden aufgeführt: Grf. Henriette, geb. 1795, Stifts-dame in Klagenfurt und Grf. Maria, geb. 1803.
Wig, Hund, I. S. 346. — Bucelini Stemmatogr. P.III. — Imliof, Notit. Prov. Imper. Mantissa,S. 334. — Gr. v. Wurmbrand, S. 323. — Gauhe, I. S. 2715. — Zedier, 51. S. 519—26: Auszug ausdem Grafendiplome. — Deutsche Grafenh. der Gegenwart II. S. 591 und 92. — Geneal. Taschenbuchd. gräfl. Häuscrj, 1848, S. 710, 1864, S. 926 und histor. Taschenb. zn Demselben. — Siehmacher, I.79: Die Ursenpecken, Bayerisch nnd IV. 5. Gr. v. U. — Spener, Tab. 24 und S. 557. — v. Meding,III. S. 693—96.
Ursprung. Reichs - und erbl.-österr. Adelsstand. Reichsadels-diplom von 1797 für Franz Ursprung, Breslauer fürstbischöfl. Kam-merrath und erbl. - österr. Adelsdiplom von 1798 für Denselben.
Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 477.
Usedom (in Silber drei, 2 u. 1, wie Gemshörner gestaltete, rotheHacken). Altes, pommernsekes, früher auch Usdom und Usedombgeschriebenes Adelsgeschlecht, welches den Namen von der gleich-namigen im Usedom-Wollin'schen Kreise liegenden Insel führt, sei-nem Besitzthume nach aber der Insel Rügen angehörte, auf welcher