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9 (1870) (Steinhaus - Zwierlein)
Entstehung
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Lackhausen unweit Rees begütert und noch 1681 war Wilhelm v. U.im Geldcrnschen angesessen.

Fahne, II. S. 106. Fr tili. v. Ledebur, III. S. 43. Siebmacher, II. 112.

Ullrich v. Ullrichsthal. Galizischer Adelsstand. Diplom von1798 für Franz Ullrich, k. k. Kreiscommissar, mit: v. Ullrichsthal.

Kegerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 476.

Ulm, Ulm in Württemberg, Freiherren und Grafen (Schild ge-viert, mit goldenem Mittelschilde und in demselben der kaiserlicheDoppeladler mit goldenen Scheinen und über dem Kopfe schweben-der Krone, dessen Brust mit dem öSterr. Hausschilde belegt ist, inwelchem oben in Roth ein silbernes F., in der Mitte in Silber einschwarzes MV und unten in Roth ein silbernes R. zu sehen ist. 1 und4 durch einen silbernen, fünfmal gebrochenen Querbalken in zweiHälften, eine obere blaue und eine untere rothe getheilt: Stamm-wappen: Erbishofen; 2 von Gold und Grün geviert, ohne Bild: Eller-bach und 3 quergetheilt: oben in Gold ein nach der rechten Seitegehender, doppelt geschweifter, rother Löwe und unten von Silberund Blau in drei Reihen, die obere zu fünf Feldern, geschacht: Mar-bach). Reichsfreiherrn und Grafenstand. Freiherrndiplom d. d. Re-gensburg 20. Oct. 1613 u. Wien 20. Febr. 1622 für Johann Ludwigv. Ulm auf Erbach und Marbach, Wangen und Mittel-Biberach, kais.Geh. Rath und Reiehshof-Yicecanzler und zwar mit Wappenvermeh-rung mit den erloschenen marbach'schen u. ellerbach'sehen Wappenund Grafendiplom für Adolph Joseph Tgnaz Freiherrn v. Ulm, Jün-gerer Linie, k. k. Landvogt zn Burgau und Fürstl. AugsburgischenHofmeister, vom 27. März 1726. Altes, schwäbisches, vormalsreichsritterschaftliches Rittergeschlecht, dessen früheste Ahnen sichvon einem in der Grafschaft Helfenstein gelegenen Schlosse Erbis-hofen bis 1140 nannten, wo Heinrich v. Erbishofen vom K.Conrad 11.als Vogt in die kurz vorher vom K. Lothar zerstörte Reichsstadt Ulmgesetzt wurde u. der Käme der WürdePraefectus Ulmae" bald denKamen der Familie verdrängte. Die fortlaufende Stammreihe desGeschlechts beginnt mit Heinrich v. Ulm, Ritter, der um 1348 lebteund ein Urenkel jenes Vogts Otto v. Ulm, genannt Erbishofen, war,der 1273 vom K. Rudolph v. Habsburg den Ritterschlag erhielt, seinReichsvoigt in Augsburg war, auch in der dortigen Domkirche be-graben wurde. Die Nachkommen seines Sohnes, Johann v. Ulm, der1363 von der Abtei zu St. Gallen das Schloss Lützelstetten zu Lehnerhielt und mit Adelheid Freiin v. Atlicon vermählt war, theiltensich in mehrere Linien, deren Sprossen immer fast bei allen Hoch-und Domstiften des römisch-deutschen Kaiserreichs, so wie bei demDeutschen- und Johanniter-Orden häufig aufgeschworen hatten. Soentstanden die Namen: Ulm zu Marbach, zu Griessenberg im Thur-gau, zu Hegenthal, Erbach, Wangen, Mittelbiberach, Langenrheinu. s. w. Ein Urenkel des oben genannten, die fortlaufende Stamm-reihe beginnenden Heinrich v.,Ulm, Ritters, vermählte sich 1519 mitBarbara zum Thor, welche demselben, der später auch Marbach und