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1710 für Johann Chrysostomus Uiblherr, mit dem Prädicate: v.Guttheim.
Hegerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 476.
Ulenbrock, Ulenbrolcli (in Silber eine schwarze Eule). Altes,'niederrheiniscli-westphälisches Adelsgeschlecht, welches schon 1280zu Ulenbrock unweit Recklinghausen sass, dann andere Güter ansich brachte, noch 1422 im Kirchspiele Hünxe bei Dinslaken, 1437zu Recklinghausen, 1460 zu Oefte bei Mettmann und 1480 zu Hein-richsburg unweit Recklinghausen begütert war und noch in derersten Hälfte des 17. Jahrhunderts vorgekommen sein soll.
Kindlinger, Münst. Beitrüge, III. Urkunde, S. 402. — Fahne, II. S. 1G6. — Frexh. v. Ledebur,III. S 43.
Ullericli v. Adelstein, Ulrich v. A., Ritter (Schild geviert: 1 u.4 in Roth ein rechtsgekehrter, goldener Löwe; 2 in Blau auf grünemBoden ein weisser Thurm und 3 ebenfalls ein Blau ein schwebendes,silbernes Ivreuz, aus dessen hinterer Mitte vier silberne Pfeilspitzenschräg zwischen das Kreuz hervortreten). — Erbl. - österr. Ritter-stand. Diplom vom 14. März 1782 für Eranz Joseph Ulierich, k. k.Grenadier-Hauptmann im Infanterie-Regimente Olivier Graf Wallis,mit: v. Adelstein.
Hegerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 219. — Kneschlce, IV. S. 114.
Ullersberg. Böhmischer Adelsstand. Diplom von 1751 fürJohann Cornelius Ullersberg, Magistrats-Rath zu Prag.
Megerlt v. Mühlfeld , Erg.-Bd. S. 476.
Ullersdorf? (im blauen, dreieckigen Schilde eine gleichfalls drei-eckige, silberne Gürtelschnalle, welche an jedem Ende mit einemsilbernen Kleeblatte endigt. Die Schnalle erscheint ohne Zunge undals ein auf der Spitze stehendes, ausgebrochenes Dreieck, welches anjeder der drei Spitzen kleeblattförmig ausläuft). — Altes, schlesischesAdelsgeschlecht, früher auch Ulersdorf, Ullrichsdorf. Ulbersdorf undOlbersdorf geschrieben, welches bereits 1432 mit dem Gute Ulers-dorf in der Grafschaft Glatz belehnt war. Das genannte Gut wirdals Stammhaus der Familie angenommen, doch finden sich in Schle-sien, und zwar im Schweidnitzschen, gleichnamige Güter, welchewahrscheinlich von dem Geschlechte erbaut worden sind und einsderselben wird zu näherer Bezeichnung von älteren Schriftstellernals im Reichenbachschen Weichbilde gelegen, aufgeführt. AusSchlesien kam die Familie auch nach Mähren u. von einem in Mährenum 1480 lebenden Sprossen des Geschlechts stammte Sebastian v.und zu Ullersdorf, welcher 1509 als Mannrechts-Beisitzer der Graf-schaft Glatz genannt wird. Da Dorst einen Adelsbrief d. d. Ofen,6. Sept. 1498, vor sich liegen hatte, laut dessen die Brüder Sebastianund Hieronymus v. Ullersdorf und deren eheliche Kachkommen, inBetracht treu geleisteter Dienste und Anhänglichkeit, vom Königevon Ungarn und Böhmen den Adelsstand erlangten, oder bestätigterhielten, so läset die Jahreszahl 1498 und der Vorname des einenBruders, Sebastian, wohl vermuthen, dass Letzterer der oben er-