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Jahrh., wo der Stamm mit Jaspar v. Uetze erlosch. IN ach dem Todedes Letzteren belehnte 1503 Herzog Heinrich d. ,T. mit einigen Güterndesselben Heinrich Haverbier und der Bischof von Hildesheim 1505den Levin v. Veltheim.
Manecke, Boschreibung dos Fürstentlium Lüneburg, II. S. 271 (3) und 272 (N. C.) — Köhler,von Erblandhofiimtern, S. 19. — Lossii Ehrengedächtniss Christophs v. Wrisberg. — v. Meiling, ],S. G28.
Uexküll, Uxkull-Gyllenband, auch Freilierren und Grafen (Gräf-liches Wappen: Schild zweimal der Länge nach und einmal querge-theilt, sechsfeldrig mit blauem .Mittelschilde und in demselben einevierfache, goldene Bandsohleife: Gnadenzeichen, Gyllenband, hinzu-gekommen bei Erhebung in den schwedischen Freiherrnstand, mitdem Beinamen: Gyllenband. 1 und 6 in Gold ein rechtsgekehrter,gekrönter, rother Löwe, welcher mit den Vorderpranken eine nachsich gebogene Hellebarde mit rothem Stiele hält, auf welche derselbemit den Hinterpranken tritt (die vier Pranken des Löwen sind imHalbkreise ähnlich gestellt, wie Felgen im Bade: das norwegischeWappen mit veränderten Farben soll ein Gnadenzeichen für Ver-dienste um Schweden und Norwegen sein) und 2 und 5 in Schwarzzwei eiserne Bergwerks-Hammer an braunen Stielen, welche durcheine goldene Krone kreuzweise gesteckt sind: die Felder 1 u. 6 und2 u. 5 sind dem Stammwappen entnommen und 3 u. 4 quergetheilt:oben in Roth drei, 2 u. 1, goldene Garben mit goldenen Bändernund unten in Silber ein rechtssehender, schwarzer Adler). — Schwe-discher Freiherrn- u. Reichsgrafenstand. Freiherrndiplom vom 23.Aug. 1648 für Otto v. Uexkiill, k. schwed. Kriegsrath und General-Commissar in Esth- und Ingermannland und für die Söhne des Bru-ders desselben: Reinhold Johann, k. schwed. Obersten und Conrad v.Uexkiill, mit dem Beinamen: v. G-yllenband und Grafendiplom vom9. Oct. 1790 für Carl Gustav Friedrich Freih. v. U. - G-yllenband,Gouverneur der herz, württemb. geforsteten Grafschaft Mömpelgarrlund herz, württemb. Oberhofmarschall. — Altes, ursprünglich lief-u. esthländisches Adelsgeschlecht, eines Ursprunges mit dem Meyen-dorffischen Stamme, aus welchem der liettändische Bischof Alberlunter Anderen vom Adel auch zwei aus Holstein gebürtige Brüder,Daniel u. Conrad v. Meycndorff, nach Liefland gebracht haben soll u.als später der bischöfliche Sitz von Ikeskole nach Uexküll oder Ueks-küll verlegt worden sei, wäre Conrad vom Bischöfe mit den HäusernLennewaden und Uexküll belehnt und ein Sohn desselben, ConradConradsson, nach seinem Erbgute Uexküll genannt worden. — Glie-der des Geschlechts zeichneten sich unter den Kreuz- und Schwert-rittern sehr aus und zwar namentlich Conrad v. U., welcher die vonden Kuren belagerte Stadt Riga rettete und als Häuptling im deut-schen Heere den Litthauern bei Rodengries eine völlige Niederlagebeibrachte. In der zweiten Hälfte des 16. und in der ersten des 17.Jahrh. wurde das Geschlecht in Schweden durch Woldemar v. 1 .Hofmarschall der Könige Johann III. und Carl IX., bekannt und 15.Januar 1625 in das Rittcrlmus zu Stockholm eingeführt, worauf