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9 (1870) (Steinhaus - Zwierlein)
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besass und aus welchem bereits 1312, zur Zeit des Herzogs Bogis-laus IV., Vidanz Ubesken, Heveling U. u. Conrad U. in alten Briefenals vornehme Männer genannt werden. Tinnies Ubeske, Hauptmanndes Herzogs Bogislaus X., begab sich in den geistlichen Stand undwar später Paroclius zu Pasewalck und Heinrich Ubeske kommt nochals der Herzoge Barnim und Johann Friedrich in Bommern Kammcr-rath vor. Hach 1692 tritt die Familie nicht mehr auf.

Micrael, lib. G. S. 382. Gauhe, II. S. 1206. Zedier, 4G. S. 837. Freih. v. Ledebur,III. S. 40 und 352. Siebmacher , V, 171: Die Ubesken, Pommerisch. Pommer. W. B. V. 48.

Uchtenliagen (in Silber ein rothes Wagenrad mit acht Speichen). Altes, im Brandenburgischen reich begütertes Adelsgeschlccht,welches früher auch Uclitenhain u. Uchtenhoven geschrieben wurde,dessen richtiger Harne aber Uchtenliagen war u. welches urkundlichschon 1250 vorkommt. Als Stammsitz der Familie nennen Einigein der Altmark Uchtenliagen unweit Osterburg, Andere aber in Pom-mern den Sitz dieses Hamens bei Saatzig, welcher schon 1243 ge-nanntwird. Zu dem grossen Besitzthume der Familie im Branden-burgischen gehörte auch die Stadt Freyenwalde. Her Stamm istmit Hans v. Uchtenliagen, Herrn auf Schmetzdorf im Kr. Ober-Barnim1618, und zwar vor dem 19. April d. .1. ausgegangen.

Zedier, 46. S. 848 und 49. Grundmann, S. 43. TU. Ph. v. d. Hagen, geneal. histor. Be-schreibung des adeligen, nunmehr ausgegangenen Geschlechts derer v. Uchtenhagen, welches die StadtFreyenwalde besass. Berlin, 1784. (Das Wappen findet sich in Kupfer gestochen theils auf demTitelblatte, theils auf der Beilage Nr. V.) Freih. v. Ledebur, III. S. 40 und 41. v. Meding,

I. S. G22 und 23.

Uclitliinder. Im Ivgr. Preussen anerkannter Adelsstand. An-erkennungsdiplom von 1728 für Christoph Gottfried v. Uchtländer.Derselbe, ein Sohn des Christoph Caspar v. Uchtländer, welcher 1696Premier-Lieutenant in dei kurbrandenburgischen Artillerie wurdeund 1712 in die k. preuss. Infanterie trat, wurde 1745 als Oberst-lieutenant zum Amishauptmann von Draheim ernannt und starb 1755als Generalmajor.

Freih. v. Ledebur, III. S. 41.

Uckermann, Ueckermann, Ukermann (im Schilde ein schräg-rechter, breiter Balken, über demselben Silber und unten Gold inden Farben schwankend). Altes Pommernsches Adelsgeschlecht,von Micrael mit dem Zusätze: Ukermann, Stettinisch, aufgeführt.Das Geschlecht sass bereits 1500 zu Roggow bei Regenwalde undzu Gross- und Kleinwachlin unweit Haugard, 1636 zu Ivarckow und1673 zu Müggenhahl, Beide bei Saatzig. Der Stamm blühte fort,brachte mehrere andere Güter an sich, hatte als alte Lehne einenAntheil von Gross-Wachlin und Roggow inne, war im Brandenbur-gischen 1803 zu Cunersdorf begütert und sass in Pommern unweitStolp noch 1855 zu Bedlin und 1856 zu Machmin. Die Familie istnicht mit dem in Thüringen u. Sachsen vorgekommenen Geschlechtedieses Hamens zu verwechseln.

Micrael, S. 537. N. Pr. A.-L. IV. S. 2SG. Freih. v. Ledebur, HI. S. 42 u. 353. v. Meding

II. S. 617. Pomm. W. B. V. 18.

Uckermann und Uckermann-Bendeleben, Freiherren. (Stamm-wappen: Schild quer getheilt: oben in Blau ein gerade emporstehen-