Druckschrift 
9 (1870) (Steinhaus - Zwierlein)
Entstehung
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Truegleben, Trugeleben. Altes, längst erloschenes, thüringi-sches Adelsgeschlecht, welches das eine Stunde von Gotha gelegene,gleichnamige Dorf besessen haben mag und ans welchem Wichmannde Trugeleben 1271 und Heinrich v. Trügeleben 1327 in Urkundenauftreten.

Brückner, Kirchen- und Schulen-Staat des Herz. Gotha, II. S. Stck. 6 ( J und 70.

Truembacli, Trumpbach (Schild durch Spitzenschnitt quer- undin der oberen Hälfte der Länge nach getheilt , dreifeldrig: 1, obenrechts, in Silber eine rothe, 2, oben links, in Roth eine silberne Roseund 3, untere Schildeshälfte, in Blau zwei neben einander stehende,rothe Rosen). Altes, fränkisches Adelsgeschlecht, welches sich inälterer Zeit Trübenbach, Brambach und Trüembach schrieb und auswelchem urkundlich zuerst 133(1 Hartard v. Trümbach vorkommt.Die Familie gehörte ehedem zu dem Reichsadel in Buchen und nochim vorigen Jahrhunderte zu der damaligen Reichsritterschaft desFränkischen Cantons Rhön-Werra. Das gleichnamige Stamm-schloss der Familie liegt nahe bei Wehrda in Ruinen.

v. Hattstein, III. Supplem. S. 146. b und c. Biedermann, Canton Hhbn-Werra, Tab. 350.N. geneal. Handbuch, 177b, S. 213. Siebmacher, 1. 108: v. Trupbach, Fränkisch.

Triippenbacli, Ritter, s. Trippenbach S. 271.

Triitzscliler, Triitscliler v. Falkenstein (in Gold ein schräglinker,schwarzer Balken). Altes meissensches Adelsgeschlecht, welches inzwei Hauptäste zerfiel, nämlich in den, welcher ehemals wieder indie Häuser Falkenstein im Voigtlande, Dorfstädt bei Falkenstein undOber-Lauterbach bei (Crimmitschau sich theilte und in den Äst derTrützschler v. Eichelberg auf Stein u. Leimnitz, welche, nach Gaulieein verschiedenes AVappen führten und 1632 ausstarben, worauf ihreGüter an die Lehnsherren, die damaligen Freiherren, späteren Grafenzu Schönburg kamen. Den Beinamen: Falkenstein führte die Fa-milie von dem mehr als dreihundertjährigen Besitze des SchlossesFalkenstein mit Oberlauterbach, Dorfstadt u. s. w. im Voigtlande.Zuerst wird in den JVleissenschen Chroniken Conrad Trütschler ineinem Diplom von 1305 als Burgmann, oder Castellan zu Crimmit-schau genannt, auch kommt in einem Klosterbriefe von 1349 einTrütschler vor. Später, von 1476 bis 1480 war Hildebrand Tr.Schösscr zu Rochlitz und ein anderer Hildebrand T. starb 1513 alsStiftshauptmann zu Naumburg; um 1530, war George T. Amtshaupt-mann zu Grünhayn und Wolf T. 1560 Amtshauptmann zu Zwickauund Berghauptmann zu Schneeberg. Moritz Salonion T. blieb 1685bei Calamada auf Morea in einem Treffen mit den Türken. JobstChristoph T. die v. Trütschler gehörten übrigens zu den verschie-denen Altadeligen Familien, die früher von dem AAörtchen: vonkeinen Gebrauch zu machen pflegten lebte 1708 als k. poln. undkursächs. Kammerjunker und Hans Ernst Tr., welcher unter demKönige Christian Y. nach Dänemark gekommen und in die Armeegetreten war, starb 1718 im 75. Lebensjahre als k. dänischer Gene-rallieutenant in Norwegen und soll Nachkommen hinterlassen haben.

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