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Traun, ( le Truna, de Trune v. Abensberg, s. den Artikel:Abensperg-Traun, Bd. I. S. 4 und 5.
Trainier (Schild geviert: 1 und 4 in Roth fein rechtsgekehrter,silberner Steinbock und 2 u. 3 in Silber zwei schwarze Sparren, derobere gestürzt, der untere aufrecht gestellt). Ein im 16. und 17.Jahrh. in Bayern vorgekommenes Adelsgeschlecht, welches auchnach Steiermark kam.
Wig. Hund, II. S. 338 — 41. — Pr'everihueber, Ann. Styr. S. 255 u. 332. — Zedier, 45. S. 257.— Siebmacher, I. 79: Die Trainier, Bayerisch und 7.53.
Tranpitz, Trauppitz (Schild quergetheilt: oben in Schwarz zweisilberne Sterne und unten von Silber u. Schwarz, oder von Schwarzund Silber, in vier Reihen, jede von fünf Steinen, geschacht). Altes,steiermärkisches Adelsgeschlecht, welches bereits 1570 zu den Mit-gliedern der steierischen Landmannschaft gehörte und vorher schondas Gut Algersdorf bei Eckenberg besass. Im 17. Jahrh. wurdedasselbe auch zu dem meissenschen Adel gerechnet.
Knauth, S. 584: Traupitz. •— Schmutz, IV. S. 206. — Siebmacher, 1. 151: v. Traupitz, Meiss-nisch. — v. Meding. II. S. 614: v. Trauppitz, auch nach Bartschens \V. B.
Traurnicht. Altes, längst ausgestorbenes, halberstädtschesAdelsgeschlecht.
Budaei Halberstädtisches Stamm- und Lehnsregister. — Zedier, 45. S. 246.
Trauschwitz, s. den Artikel: Drauschwitz, Bd. II. S. 570.
Trautenberg, Trauttenberg, auch Freiherren (in Roth ein sil-berner (Querbalken, welcher mit drei aufsteigenden, hohen, blauenSpitzen, welche vom rechten Seitenrande des Schildes bis zum linkenreichen, belegt ist, oder, wie das genealog. Taschenb. der freiherrl.Häuser sagt: „ein aufrechter, oblonger, unten rund und in eine Spitzezusammenlaufender, rother Schild, der von einem silbernen, mit dreiin Zickzack aufsteigenden blauen, hohen Spitzen gezierten Quer-balken wagerecht durchschnitten ist"). Erbl.-österr. Freiherrnstand.Diplom von 1793 für Franz Heinrich Ernst v. Trauttenberg. —Altes, bayerisches Adelsgeschlecht, dessen Stammburg unweit derin neuester Zeit den Freiherren v. Raigenstein zustehenden Besitz-ung Reith in Bayern liegt. — Schon in früher Zeit unter Adelrichnach Böhmen ausgewandert, gehörte diese Familie, der auch die StadtTrautenau in Böhmen um 1006 durch Albrecht v. Trautenberg ihrenUrsprung verdankt, zu den ältesten Geschlechtern des böhmischenRitterstandes." Die Familie kam auch in die Ober-Pfalz und in dasVoigtlaud und wird auch bereits im 14. Jahrh. vielfach in Branden-burgischen Urkunden genannt. In neuer Zeit blühte neben der Haupt-linie noch eine Seitenlinie, die vom Halbbruder des Ur-Grossvatersdes gleich zu nennenden Freiherrn Franz abstammt. — Haupt derersten Linie und des freiherrl ich en Hauses ist: Franz Freiherr v.Trauttenberg, geb. 1800 — Sohn des 1836 verstorbenen FreiherrnMoritz aus der Ehe mit Liberute Freiin Enis v. Atter und Iveaghe— k. k. Kämmerer u. Landesgerichts-Rath zu Bömisch-Leipa, verm.1839 mit Caroline Liponsky v. Lipowitz, aus welcher Ehe, neben