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9 (1870) (Steinhaus - Zwierlein)
Entstehung
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oder Andreasscher), oder Johairnsclien Linie, welcher die Grafenwiirdczusteht und aus zwei jüngeren Linien, der Theodorsehen und Jacob-schen, welche die Ritterwürde führen. Die frühere niederländische,vcllenzsche Linie ist vor mehr als hundert Jahren erloschen. — Alseinziger, männlicher Sprosse der gräflichen Linie wurde in neuesterZeit genannt: Gr. Ferdinand — Sohn des Grafen Johann Andreas —Sr. päpstlichen Heiligkeit Geh. Kammerherr di Spada e Cappa, k.bayer. Kämmerer und Philosoph. Doctor et AA. LL. M.

Cast, Adelsb. d. Grossh. Badon, Abtheil. 3. — Deutsche Grafenh; der Gegenw. II. S. 571—73:nach handschriftl. Nachrichten aus der Familie. — Geneal. Taschenb. d. gräfl. Häuser, 1837, S. 486,1848, S. 698, 1864, S. 925 und 26 u. ff. Jahrgg. und histor. Handbuch zu demselben, S. 1013.

Tralow (in Blau ein von Roth und Silber in drei Reihen ge-schachter Querbalken). Ein im 17. Jahrb. in Meklenburg vorge-kommenes Adelsgeschlecht. Hansens v. Tralow Käme und Wappenfindet sich auf dem zu Rhena in Meklenburg IG 18 angelegten Ritter-saale. — Ein gleichnamiges Lübecksches Geschlecht erwähnt die„Chronecke der Sassen zu Mentz, 1492." Dasselbe führte in einemmit Herzen oder Kugeln bestreuten -Schilde eine schräglinks nieder-wärts, also gegen den rechten Unterwinkel, gekehrte Pfeilspitze.

v. Meding, I. S. 616.

Trampe, Tramp, auch Grafen (in Blau der rechtsgekehrte Kopfund Hals eines goldenen Hirsches mit zwölfendigem, silbernen Ge-weihe: Stammwappen und gräfliches Wappen: Schild der Längenach getheilt: rechts in Blau der goldene Hirsch des Stammwappensund zwar einwärts gekehrt und links in Silber auf grünem Bodenein einwärts gekehrter, gekrönter, rother Löwe, welcher mit beidenYorder-TTanken einen auf dem Boden aufgestellten, goldenen Spiesshält, welcher unter der Spitze mit zwei nach einwärts fliegenden,goldenen Quasten geziert ist). Reichs- und dänischer Grafenstand.Reichsgrafendiplom vom 4. März 1704 für Adam Friedrich v. Trampa. d. H. Kehrberg in Pommern, k. dänischen General-Lieutenant undHerrn auf Logismose und Fleenstrup in Firnen, aus Höchst eigenerBewegung und Diplom vom 15. März 1736 für den Sohn des Bru-ders des Adam Friedrich Grafen v. Tramp: Philipp Detlev v. Tramp,Herrn auf Fiellebroe, k. dän. Generalmajor der Cavalerie, naturalisirtals dänischer Graf 26. Juli 1743. Die gräflichen Linien sind, so vielbekannt, wieder ausgegangen. — Altes, ursprünglich pommernschesAdelsgeschlecht, welches besonders im Wolgastischen begütert warund später in die braunschweigischen und brandenburgischen Lande,so wie nach Dänemark kam. — Wilckin v. Trampe lebte um 1274am Hofe des Herzogs Bogisias IV. in Pommern u. Johann v. Trampewar von 1419 bis 1431 Bischof zu Ratzeburg. In Dänemark, woeine Linie des Geschlechts schon früher geblüht haben muss, daHertlev Trampe um die Mitte des 16. Jahrhunderts als k. dänisch.Reichs-Admiral und Eicolaus Trampe, gest. 1668, als k. dän. Reichs-rath und Statthalter in Korwegen vorkommt, gelangte die Familievom Anfange des 18. Jahrb. von Keuem durch die oben genanntenGrafen Adam Friedrich und Philipp Detlev zu grossem Ansehen. —