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in k. bayer. Militärdiensten. Der Bruder des Freih. Georg: Freih.Cajetan, geb. 1805, k. bayer. Kämm, und Ministerialrath, vermähltesich 1838 mit Jemima, des verstorbenen Baronets Sir Henry Mont-gomery Nichte, aus welcher Ehe ein Sohn entspross: Freih. Rudolph,geb. 1838, k. bayer. Kammerjunker. — Haupt der dritten Linie,war in neuerer Zeit: Freih. Georg, gest. 1843 — Sohn des Deutsch-Ordens-Raths und Bibliothekars Freih. Joseph Ignaz und der CarolineMuck — verm. 1824 mit Maria Dambör, gest. 1850, aus welcherEhe ein Sohn stammt: Freih. Theodor, geb. 1830.
v. Lang, S. 251 und Suppl. S. 71 und 72. — Geneal. Taschenb. der freih. Häuser, 1854, S, 527—30 , 1855, S, 621 — 23, 180-1, S. 847 — 50 u. ff. Jahrgg. — W. 13. des Kgr. liayern, IV. 25 und v.Wölckern, 1. Abth. S. 59 und 60.
Teutsclier v. Strausseneek. Ein zu dem steiermärkischen Adelgehörendes Geschlecht, welches die steyerische Landmannschaft 18.Jan. 1695 erhielt.
Schmute, IV. S. 161.
Tavernier, Beeil dejTavernier. Französischer Adelsstand. Diplomvon 1668 für Jean Baptiste Tavernier. Derselbe, geb. 1605 zu Ant-werpen u. gest. 1689 zu Moskau, wurde durch vierzigjährige Reisensehr berühmt und erwarb durch seinen Handel mit Juwelen ein be-deutendes Vermögen. — Ein Lieutenant Becu v. Tavernier stand1857 im k. preuss. 2. Artillerie-Regimente.
Freih. v Ledebur, HI. S. 350. *
Taxberg. Altes, oberösterr. Adelsgeschlecht aus dem gleich-namigen Stammschlosse, aus welchem noch 1407 Georg v. Taxbergvorkommt. Derselbe war wohl der Letzte seines Stammes. DasSchloss Taxberg und die Festung Arbesbach gingen im genanntenJahre auf die Enkel des George v. Taxberg, auf Caspar und Gun-daccar v. Starhemberg, über.
Freili. v. Hoheneck, I. S. 652. — Gauhe, II. S. 1139 und 40.
Taxis-Bordogna und Valnigra, Freiherren und Grafen (Schildgeviert mit Mittelschilde. Mittelschild quergetheilt: oben in Goldein doppelter, schwarzer, gekrönter Adler: kaiserliches Gnaden-zeichen u. unten in Blau ein nach rechts gehender, silberner Dachs:Taxis, Stammwappen. 1 und 4 quergetheilt: oben in einem vonRoth u. Schwarz viermal schrägrechts gctheilten Felde eine silberneKugel und unten in Silber ein rother Thurm und 2 und 3 ein ein-wärts gekehrter, gekrönter Löwe mit silbernem Halsbande, belegtmit einem rothen Sparren). Erbländ.-österr. Freiherrn- und Gra-fenstand. Freiherrndiplom für Franz v. Taxis-Bordogna und Vill-nigra, mit seinem Bruder, Ferdinand Maximilian und seinen Vet-tern: Lorenz II. u. Lorenz Anton — Sohn des Peter Paul, von wel-chen die späteren Freiherren v. Taxis-Bordogna stammten — undGrafendiplom vom 20. April 1838 für Egid Freih. v. Taxis-Bordogna und Villnigra, k. k. Kämmerer und General-Major, ober-sten Erbpostmeister an der Etsch u. s. w. — Altes, mailändischesGeschlecht, eines Ursprunges mit den Häusern Thum und Taxis undThum und Valsassina. Die Familie verliess um 1500, bei der ersten