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Schwiebus; v. 8., Lieutenant, auf Stolzenfelde und Dobberphuhl imKr. Königsberg in der Neumark; die'Erben des Albert v. IS. aufSchönow im Kr. Randow; die Erben des Elorentin v. S. auf Wolters-dorf im Kr. Randow; y. S., Lieutenant auf Cremlin im Ivr. Soldin;y. S., Rittmeister a. D., auf Petershagen im Kr. Köslin; v. S., aufBeyditten im" Kr. Friedland und verw. Frau Rittmeisterin y . S., geb.v. d. Osten, auf Baerfelde im Kr. Königsberg, N.-M.
Micrael, S. 530. — Schwarz, Pommer. Lehnshistorie, S. 1260. — Gciuhe, I. S. 2331 und 32. —Ditlmar, Ahnentafel des Aegid. Ehrenrcich v. S. 8. 55 — 67. — Zedier, 37. S. 072: v. Sidow. —Küster, Access. II. S. 157. — Dieneinann, S. 168, 255 und-333. — N. Pr. A.-L. IV. S. 254 und 55.— Freih. v. Ledebur, II. S. 508 und 501) und III. S. 340. — Siebmacher, III. 15 : v. S., Pomme-risch u. V. 159: v.S., ebenfalls Pommeriseh. — v.Meding, III. S. 653—55, — Pommernsches W.B.III. 19 und 23, Nr. 4 und 5.
Syrgenstein, Freiherren (Schild geviert: 1 und 4 in Silber einschrägrechter, schwarzer Balken, belegt mit einein goldenen Adler:Stammwappen und 2 und 3 von Roth, Silber und Blau halb in dieLänge und quergetheilt: Westerstetten). Altes, schwäbisches, ausdem Algäu stammendes, zu dem ehemaligen Reichsrittercanton amKocher gehöriges, vorher reichsfreies Adelsgeschlecht. Dasselbehiess früher Bürgen und wurde auch Surgenstein, Sürgenstein undSirgenstein geschrieben, doch besass die Familie ein ausdrücklichesPrivilegium, sich mit einem Ypsilon zu schreiben. Das StammschlossSyrgenstein liegt bei der ehemaligen Reichsstadt Wangen und dasErbbegräbniss war in der Kirche zu Thann. Der jedesmalige In-haber des Stammhauses war Erbmarschall des Fürstenthums Con-stanz oder Costnitz. Die ordentliche Stammreihe beginnt Bucelinusmit Fritz v. Sirgen (Syrgen) um 1363. Von den Nachkommen des-selben befand sicli nach Spangenberg Johann als Hauptmann 1529in Wien, als die Stadt von den Türken belagert wurde, Vitus verlorals kaiserlicher Oberst in den Niederlanden sein Leben und Wolff-gang Rudolph war um 1630 Dom-Dechant zu Eichstädt. Der Bruderdes Letzteren, Johann Jacob v. S., erhielt den Freiherrnstand, welcher -von 1691 her erprobt ist und es war bei seiner Erhebung demselbenverstattet worden, das Wester stettische Wappen dem angeborenenhinzufügen zu dürfen, weil seine Mutter, Anna, eine Erbtochter dermit ihr abgestorbenen Westcrstcttischen Familie gewesen war. —Freih. Johann Jacob hatte drei Söhne: Jobann Franz, der noch 1670als kaiserl. Oberst lebte, Johann Albert, Canonicus zu Würzburg uiidJohann Gottfried, Iferrn in Aichberg. Später kommt Engelbert alsFürstabt zu Kempten vor, welcher 1760 starb.— Nach Anlegungder Adelsmatrikel des Kgr. Bayern wurde in die Freiherrnclasse der-selben eingetragen: Freih. Johann German Prosper, der Achtberg-oder AItenbergischen Linie, geb. 1741, Erbmarschall des Fürsten-thums Constanz. Der Grossvater, als Anhänger des Kurfürsten MaxEmanuel von Pfalzbayern bekannt, wurde bei Ersteigung des Syr-gensteinschen Schlosses Altenberg von den feindlichen Truppen nachIlöchstädt geschleppt und dort gezwungen, einen Becher Scheide-wasser auszutrinken, an welchem er sofort starb.
Spangenberg, II. — Bucelini Stemmat. III. 8. 179. — Burgermeister, vom Schwab. ReichsadelS, 248, — v. Hattstein, III. S, 494—504. — Gauhe, I. S. 1344. — Salver, 8. 566 u, 584. — N. ge