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1848, S. 251 —54, 1853, S. 4(56 — 65, 1864, S. 836 und 37 u. ff. — Siebmacher, I. 123: Die Sturm-feder, Rheinländisch. — v. Meiling, I. S. 597 und 98. — Tyrotf, I. 227. - W. B. des Kgr. Würt-temberg, Nr. 143 und S. 39. - Borst, Allg. W.B. I. S. 141 und 42 und Nr. 113. — W. B. d. Sachs.Staaten. II. 27. — Kneschke, II. S. 431—33.
Sturmis v. Stannfeld, St. v. Starenfeld. Böhmischer Adelsstand.Diplom vom 3. Hai 1702 für Franz Ignaz Sturmis, königl. Richterzu Olmiitz, mit: v. Stannfeld.
Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 465. — v. Hellbach, II. S. 55G.
Stutterlieim, auch Freiherren (in Blau zwei rechts und links,oder von einander abwärts gekehrte, goldene Monde, bald ohne, baldmit Gesichte). Beichs- und erbl. - österr. Freiherrnstand. Reichs-freiherrndiplom von .1784 für Daniel Gottfried Wilhelm v. Stutter-lieim und Diplom des erbl.-österr. Freiherrnstandes von 1819 für Jo-seph v. Stutterlieim, k. k. Feldmarschall-Lieutenant und für den Sohndes Bruders desselben: Franz v. Stutterheim. — Altes, ursprünglichthüringisches Adelsgeschleeht, welches früher Stotternheim, Stotter-heim, Stodderheim u. Stotternheim geschrieben wurde. Als Stamm-haus wird das Schloss und Gut Stotternheim im heutigen Justiz-AmteGrossrudestedt des Grossh. Weimar. genannt, welches unter demNamen Studernheim bereits 1147 vorkommt. — Ein Ivunewald Stut-ternheim soll 964'vom K. Otto dem Grossen zum Ritter geschlagenworden sein, doch beginnt die ordentliche Stammreihe erst mit Lud-wig oderLudolph St., welcher um 1257 dem Kloster St. Crucis in Gothaeinige Güter überliess. Für den Ahnherrn aller späteren v. Stutter-heim gilt Apel v. St., welcher 1426 in der Schlacht bei Aussig inBöhmen blieb. — Der früheste Besitz der Familie fand sich umWeimar, Gotha, Erfurt und Weissensee. Im 15. Jahrh. machte sichWoll' Heinrich v. St. in der Nieder-Lausitz ansässig und stiftete eineLinie, welche in der Nieder-Lausitz und in der Mark Brandenburgansehnliche Güter an sich brachte und in neuerer Zeit kam die Fa-milie auch in Pommern, in Ost- und in Westpreussen zu Grundbesitz.In Thüringen standen derselben, neben Stotternheim, zeitig Goldbach,Hochheim, Schwabhausen und Tanzenhausen zu; als Güter in derLausitz und in den Marken werden namentlich Bärenclau, Bolschwitz,Drahnsdorf, Freywalde, Golsen, Gröbitz, Hochheim, Landwehr u.s.w.,in Pommern Carlsberg, Cummerow und Falkenberg und in PreussenGotteswalde, Klein-Klitten, Dreiden u. s. w. genannt. — Hiob v. St. starb1617 als Oberster Rathsmeister zu Erfurt und Wolf Heinrich v.St. 1686als Fürstl. Sachs. Merseburg. Ober-Steuereinnehmer in der Nieder-Lausitz. Otto Hieronymus v. St. war zu Anfange des 18. Jahrh. lt.poln. und kursächs. Geh. Rath, Oberamts-Präsident und Consistorial-rath in der Nieder-Lausitz und ein v. St. starb 1746 als Canzler desJohanniter-Ordens u. Hofmarschall des Markgrafen Carl zu Anspach-Bayreuth in Berlin. — Der Stamm blühte fort und von den Sprossendesselben traten viele in die lt. preuss. Armee, in welcher Mehrerezu hohen Ehrenstellen gelangten. Otto Ludwig v. St., Generallieu-tenant, starb 1780 und Joachim Friedrich, Bruder des Otto Ludwigv. St., ebenfalls als Generallieutenant 1783. August Ludwig v. St.starb als General von der Infanterie 1826, Carl August v. St. als Ge-