raösier- Regiments Freih. v. Zeschwitz, wegen 33jähriger Dienstlei-stung, aus höchst eigenem Antriebe.
Megerle v. Mühlfeld, S. 89,
Sturm. Reichs-Adelsstand, in Kur-Brandenburg anerkannt. An-erkennungsdiplom vom 15. Sept. 1699 für Johann Siegmund v. Sturm,kurbrandenburgischen Geh. Rath (gest. 1719 als k. preüss. Kammer-gerichts-Prösident) und für den Bruder desselben, Friedrich v. Sturm,Fürst!Hessischen Capitain. — Ein Sohn des Geh. Raths "v. St.: Fried-rich Sigmund v. Sturm, war 1719 Hof- und Kammergerichts - Rathzu Berlin.
v. Hellbach, II. S. 555. — N. Pr. A.-L. IV. S. 252. — Freih. v. Ledebur, II. S. 502.
Sturm, genannt Faust v. Sturm, auch Freiherren, s. Bd. III.
S. 210 und 11 den Artikel: Faust -v. Stromberg, auch Freiherren.
Sturm v. Hirschfeld. Erbl.-österr. Adelsstand. Diplom von1746 für Martin Johann Sturm, Bürger zu Prag, mit: v. Hirschfeld.
Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 465.
Sturmberg. Ausgestorbenes, steiermärkisches Rittergeschlecht,welches die gleichnamige Veste u. Herrschaft in Steiermark besas's,die, nach dem Tode des letzten männlichen Familien-Gliedes dessen,an Andreas Hofer verheirathete Schwester, Schulden halber, an ihresBruders Stiefsohn, v. Ratmannsdorf, abtrat.
Schmutz, IV. s. 144—«.
Sturmfeder v. Oppenweiler, auch Freiherren (Stammwappen:in Blau zwei goldene, von einander gekehrte, aufrecht gestellteBreitbeile mit goldenen Stielen. Vermehrtes Wappen: Schild ge-viert: 1 u. 4 das Stammwappen und 2 u. 3 quergetheilt und golden:oben neben einander drei schwarze Eisenhütlein u. unten ebenfalls dreischwarze Spitzen, welche rechts scliräglinks, links aber gerade auf-wärts laufen: Lorch v. Dirmstein).— Altes, stiftsfähiges, zu den ehe-maligen reichsritterschaftlichen Cantonen am Rhein, in Schwabenund Franken gehörendes Geschlecht, aus welchem schon um 978 Re-gina Sturmfeder als Gemahlin des Arnold v. Berlichingen genannt wird.Das Stamm-Schloss und Oppenweiler, schon im 13. Jahrh., wie nochjetzt im Besitze der Familie, war dem Reichsrittercantone Kocher ein-verleibt u. liegt im heutigen Ober-Amte Backnang des Kgrs. Württem-berg.— Der Käme: Sturmfeder scheint ursprünglich nur ein Beinamegewesen zu sein, welchen ein Einzelner erhielt, von dem er sichspäter auf die Aachkommen forterbte. — Das Stammschloss und GutOppenweiler wurde 14. April 1462 vom Herzoge Ulrich von Württem-berg der Familie mannsstammlich zu Lehn gegeben und ebenso hattedieselbe schon 1361 Burg undDorf Geisingen erhalten. — Die urkund-lich feststehende Stammreihe beginnt um 1280 mit Friedrich Sturm-feder, R itter, der 1300 starb u. dessen Hausfrau Anna v. Auerbach war.Der Sohn desselben, Heinrich Sturmfeder, gründete die Catliarina-Pfriinde zu Ingersheim im Württembergischen, besass Ingersheimmit Oppenweiler, Geisingen, Stettenfelss und Thalheim, starb 1311