Druckschrift 
9 (1870) (Steinhaus - Zwierlein)
Entstehung
Seite
105
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raösier- Regiments Freih. v. Zeschwitz, wegen 33jähriger Dienstlei-stung, aus höchst eigenem Antriebe.

Megerle v. Mühlfeld, S. 89,

Sturm. Reichs-Adelsstand, in Kur-Brandenburg anerkannt. An-erkennungsdiplom vom 15. Sept. 1699 für Johann Siegmund v. Sturm,kurbrandenburgischen Geh. Rath (gest. 1719 als k. preüss. Kammer-gerichts-Prösident) und für den Bruder desselben, Friedrich v. Sturm,Fürst!Hessischen Capitain. Ein Sohn des Geh. Raths "v. St.: Fried-rich Sigmund v. Sturm, war 1719 Hof- und Kammergerichts - Rathzu Berlin.

v. Hellbach, II. S. 555. N. Pr. A.-L. IV. S. 252. Freih. v. Ledebur, II. S. 502.

Sturm, genannt Faust v. Sturm, auch Freiherren, s. Bd. III.

S. 210 und 11 den Artikel: Faust -v. Stromberg, auch Freiherren.

Sturm v. Hirschfeld. Erbl.-österr. Adelsstand. Diplom von1746 für Martin Johann Sturm, Bürger zu Prag, mit: v. Hirschfeld.

Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 465.

Sturmberg. Ausgestorbenes, steiermärkisches Rittergeschlecht,welches die gleichnamige Veste u. Herrschaft in Steiermark besas's,die, nach dem Tode des letzten männlichen Familien-Gliedes dessen,an Andreas Hofer verheirathete Schwester, Schulden halber, an ihresBruders Stiefsohn, v. Ratmannsdorf, abtrat.

Schmutz, IV. s. 144«.

Sturmfeder v. Oppenweiler, auch Freiherren (Stammwappen:in Blau zwei goldene, von einander gekehrte, aufrecht gestellteBreitbeile mit goldenen Stielen. Vermehrtes Wappen: Schild ge-viert: 1 u. 4 das Stammwappen und 2 u. 3 quergetheilt und golden:oben neben einander drei schwarze Eisenhütlein u. unten ebenfalls dreischwarze Spitzen, welche rechts scliräglinks, links aber gerade auf-wärts laufen: Lorch v. Dirmstein). Altes, stiftsfähiges, zu den ehe-maligen reichsritterschaftlichen Cantonen am Rhein, in Schwabenund Franken gehörendes Geschlecht, aus welchem schon um 978 Re-gina Sturmfeder als Gemahlin des Arnold v. Berlichingen genannt wird.Das Stamm-Schloss und Oppenweiler, schon im 13. Jahrh., wie nochjetzt im Besitze der Familie, war dem Reichsrittercantone Kocher ein-verleibt u. liegt im heutigen Ober-Amte Backnang des Kgrs. Württem-berg. Der Käme: Sturmfeder scheint ursprünglich nur ein Beinamegewesen zu sein, welchen ein Einzelner erhielt, von dem er sichspäter auf die Aachkommen forterbte. Das Stammschloss und GutOppenweiler wurde 14. April 1462 vom Herzoge Ulrich von Württem-berg der Familie mannsstammlich zu Lehn gegeben und ebenso hattedieselbe schon 1361 Burg undDorf Geisingen erhalten. Die urkund-lich feststehende Stammreihe beginnt um 1280 mit Friedrich Sturm-feder, R itter, der 1300 starb u. dessen Hausfrau Anna v. Auerbach war.Der Sohn desselben, Heinrich Sturmfeder, gründete die Catliarina-Pfriinde zu Ingersheim im Württembergischen, besass Ingersheimmit Oppenweiler, Geisingen, Stettenfelss und Thalheim, starb 1311