Druckschrift 
9 (1870) (Steinhaus - Zwierlein)
Entstehung
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Grossh. von Toseana, mit: Edler v. Stilburg - . Ein gleichnamigerSohn lebte später als pens. k. k. Major.

Megerle v. Mühlfeld, S. 269.

Stillfried, Stillfried-Rattonitz, Stillfried-Rateniez, Freiherrenund Grafen (Stammwappen, von dem römischen Könige Maximiliandurch Diplom d. d. Mainz, 9. April 1499 von Neuem den BrüdernGeorg und Jacob v. Rattonitz und Neurode und deren ehelichen Lei-beserben verliehen: Schild von Gold und Schwarz schrägrechts ge-theilt, ohne Bild; freiherrliches Wappen nach dem Diplome vom 29.Dec. 1680: Diplom des alten Ilerrenstandes des Kgr. Böhmen unddessen einverleibten Landen für Bernhard III. v. Stillfried auf Neu-rode, Mannrechtsbeisitzer der Grafschaft Glatz, nebst Besserung undMehrung des angestammten Wappens, letztere durch die Wappender v. Werder und Schienz, v. Tschischwitz und v. Walditz: Schildquer und in der obern Hälfte der Länge nach getheilt, dreifeldrig,mit Mittelschilde. Mittelschild von Qold und Schwarz schrägrechtsgetheilt, ohne Bild: Stammwappen: Ratienicz, Radienicz, Rattonitz.1 (oben rechts) in Roth ein silbernes, das Eeld ganz überziehendesSchrägkreuz, in jedem Winkel von einer goldenen Rose begleitet:v. Werder und Schienz; 2 (oben links) in Blau ein in zwei Reihen,jede von fünf Feldern, von Roth und Blau geschachter Querbalken:Tschischwitz und 3 (untere Schildeshälfte) silbern, mit einem rauten-förmig - von Silber und Schwarz schräggeschachten Schildesfusse, aufwelchem ein Leopard, ursprünglich ein Luchs, nach der rechten Seiteläuft: Walditz und gräfliches Wappen nach den Diplomen von 1792und 1794: wie das freiherrliche Wappen von 1680 und zwar nurwenig verändert: aus den Rosen im ersten Felde werden goldeneLilien, der geschachte Querbalken im zweiten Felde ist von rothenund silbernen Steinen gebildet und der Leopard ist in einen Tigerverwandelt). Reichs- und böhmischer Freiherrnstand, Reichsgrafen-,Preussischer - u. Portugiesischer Grafenstand. Reiehsfreiherrndiplomvom 25. Mai 1662 für Bernhard (II.) v. Stillfried auf Neurode undböhmisches Freiherrndiplom vom 29. Dec, 1680 für Bernhard (III.)v. Stillfried auf Neurode. [Bernhard (I.), verm. mit Margaretha v.Borschnitz und ein Nachkomme der Anna, Erbtochter des LetztenHerrn v. Dohna zu Neurode in der Grafschaft Glatz, s. unten, stifteteeine Seitenlinie, aus welcher sein Sohn, Bernhard (II.) 1662 bei Er-hebung in den Reichstreiherrnstand folgendes Wappen erhielt: Schildkeilförmig, in drei Theile nach oben gespalten. In jedem der oberenblauen Theile steht ein silbernes, sechsendiges, halbes Hirschhorn:Dohna und der Keil zeigt das Stammwappen. Nächstdem trägt derrechte Helm ein sechsmal blau und silbern geschachtes Schirmbret:Borschnitz, doch setzte der Empfänger dieses Wappens seine Linienicht fort.] Reichsgrafendiplom vom 18. Sept. 1792 für Johann Jo-seph Freih. v. Still fried-Rattonitz, k. pr. Kammerherrn und Haupt-mann, Herrn der Herrschaften Neurode, Ludwigsdorf und Tscher-beney in der Grafschaft Glatz, Nachod und Altenbuch in Böhmenund der Güter Bankau, Falkenau und Striegendorf in Schlesien;