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9 (1870) (Steinhaus - Zwierlein)
Entstehung
Seite
40
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tencrou. Derselbe wurde 1712 k. dänischer Forst- und Jägermeisterin Delmenhorst und später hannoverscher Drost zu Nienover. DerStamm blühte fort und wurde durch Besitz des Gutes Welsede imCalenbergischen in Hannover dem ritterschaftlichen Adel der calen-berg-göttingen-grubenhagenschen Landschaft einverleibt. v. Hell-bach leitete, nach aus der Familie erhaltenen Nachrichten, das Ge-schlecht von dem alten meklehburgischen Adelsgeschlechte v. Stiten,Stitten, auch Styten ab, welches den Namen von den demselben früherzustehenden meklenburgischen Gütern Gross- u. Ivlein-Stieten führte.Die Familie war zu Wismar und seit 1380 zu Lübeck sesshaft, inwelcher Stadt mehrere Glieder der Familie zu den ersten Magistrats-Stellen gelangten. Nicolaus v. St., welcher 1428 in die 1379stiftete adelige Zirkelgesellschaft zu Lübeck aufgenommen wurde,war später Bürgermeister zu Lübeck. Eine in Holstein begüterteLinie der Familie ging 1692 aus. Ein Zweig der Wismarschen kamnach Erfurt und ein Sprosse desselben trat in k. schwed. Dienste undstieg bis zum Commandern' des Cuirassier-Regiments des Reichs-Marschalls v. Banner. Derselbe veränderte seinen Namen in den:v. Stietencron. Hartwig v. Stitten, gest. 1622, war zuletzt kurbran-denburg. Geh. Rath und besass mehrere Güter im Jägerndorfschen,setzte aber seine Linie nicht fort. Für die Annahme, dass die Fa-milie von dem Geschlechte v. Stiten stamme, sprechen die Wappennicht. Die v. Stiten führen den Schild der Länge nach getheilt:rechts in Gold ein an die Theilungslinie angeschlossener, halber,schwarzer Büffelskopf und links in Roth ein schrägrechter, goldenerBalken.

(Herrn. Post) Brem, litter. Brem. 1726. S. 131. Sinapms, II. S. 1037. Gauhe, 1. S. 1459und 60. Zedier, 40. S. 210 und 1487. Freih. v. d. Knesebeck, S. 273. Freih. v. Ledebur,H. S. 485. Hannov. W. B. E. 3 und 13. Knesclike, II. S. 424 und 25. v. Hefner, hannov.Adel, Tab. 31. J

Stietka, Stietka v. Wachau, Freiherren. Erbl.-österr. Freiherrn-stand. Diplom v. 1820 für Maximilian Stietka, Rittmeister im k. k.Dragoner-Regimente Graf v. Riesch, mit: v. Wachau. RichardFreih. Stietka v. Wachau stand in neuer Zeit als Hauptmann im k. k.19. Infanterie-Regimente.

Megerle v. Mühlfeld, S. 88. Milit. Scheniat. d. Oesterr. Kaiserth.

Stieve. Reichs-Adelsstand. Diplom v. 1770 für Christian Gott-lieb Stieve, k. k. Reichshofagenten.

Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 4Gl.

Stifl't, Freiherren. Erbl. - österr. Freiherrnstand. Diplom von1814 für Andreas Joseph v. Stifl't, k. k. w. Geh. Staats- und Confe-renzrath, ersten Leibarzt des K. Franz I., Präses und Director dermedicinischen Facultät zu Wien u. s. w. Derselbe, geb. 1765 zuRoeschitz in Oesterreich und gest. 1836, zuerst ausübender Arzt inWien, als welcher er .sein einziges Werk: Praktische Heilmittellehre,Bd. I und 11, Wien 1791 und 92 schrieb, gelangte bald zu grossemRufe, erhielt als wirk], kaiserl. Leibarzt 1803 den erbl.-österr. Adels-stand, begleitete 1814 den Kaiser Franz I, auf dem Feldzuge, wurde