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9 (1870) (Steinhaus - Zwierlein)
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lung-en 25. Dec. 1820 vom K. Franz I. die grösste Anerkennung er-hielt. Ueber die Vorfahren der jetzigen Sprossen des Stammes fin-den sich mehrere Nachweise in den geneal. Taschenbb. der freiherrl.Häuser.

Sinapius, II. S. 450. Gauhe, I. S. 2452. Zedier, 39. S. 1972: aus liandschiiftl. Notizen. v.Lantj, S. 245. Freih. v. Ledebur, II. S. 483 und 84. Geneal. Taschenl). d. freih. Häuser,1864. S. 816 21 und 1860. Siebmacher, IV. 24 und 00. IV. B. des Kgr. Bayern, IV. 19 undv. Wttlckern, Abth. 4. S. 43 und 44. Hyrtl, II. S. 184. Kneschke, II. S. 42123: giebt auchVarianten des Wappens.

Sternberg , Grafen ( in Blau ein goldener achteckiger Stern,früher auch in Blau auf einem silbernen Dreihügel ein sechsstrahliger,goldener Stern). Beichsgrafenstand und böhmischer Freiherrn- undG-rafenstand. Reichsgrafendiplom vom 3. (14) Febr. 1662 für Zdenkound Alexis v. Sternberg; böhmisches Freiherrndiplom vom 28. Aug.1690 für Conrad v. Sternberg und böhmisches Grafendiplom vom 8.Nov. 1719 für Denselben als Freiherrn und Landeshauptmann zuGrlatz. Altes, fränkisches llittergesclilecht, dessen Ursprung im Dun-kel der Vorzeit liegt. Dasselbe blühte bereits im 10. und 11. Jahr-hunderte und als Stammschloss wird das Bergschloss Sternberg imGrabfeld in Franken angenommen, welches in der zweiten Hälfte des13. Jahrh. nach dem Tode der Brüder Albrecht und Berchtold II. St.an das Bisthum Eichstädt zurückfiel und jetzt als bayerisches Lehndie freiherrl. Familie v. Guttenberg besitzt. Im letztgenannten Jahr-hunderte blühten mehrere Linien des Stammes, namentlich eine inMähren und zu derselben gehörte Jaroslaw, welcher, zut Zeit desKönigs Wenzel Ottocar von Böhmen, 1241 die Tartaren bei Olmützschlug, als Lohn für seine Tapferkeit mehrere Güter in Böhmen er-hielt und das Bergschloss Schönberg im kaurzimer Kreise erbauthaben soll. Derselbe ist der Stammvater der jetzigen Grafen v. Stern-berg. Mit zwei Söhnen des Grafen Adam Wratislaw; Franz Da-mian, gest. 1719 und Franz Leopold, gest. 1745, schied sich die böh-mische Linie in zwei Speciallinien: die ältere (später Sternberg-Man-dersclieid) und die jüngere: Sternberg-Serowitz. Aus der älterenLinie wurde des Stifters Sohn: Franz Philipp, geb. 1708 und gest.1786, als Personalist 1752 in das schwäbische Grafen-Collegium auf-genommen und des Letzteren Sohn, Philipp Christian, erhielt durchVermählung mit Auguste, Erbtochter des letzten Grafen v. Mander-scheid-Blankenheim, als Realist Sitz und Stimme im westphälischenGrafen-Collegium. Mit Franz Joseph, einem Sohne des Grafen Phi-lipp Christian, ist 8. April 1830 die ältere Linie im Mannsstammeerloschen. Die Erbtochter, Grf. Leopoldine, geb. 1791, vermähltesich 1811 mit dem 1835 verstorbenen Franz Grafen Sylva-Tarouca,k. k. Kämm, und Major. Die jüngere, von Franz Leopold gestifteteLinie ist der ältere im Besitze der böhmischen Herrschaften gefolgt. Die schlesischen Grafen v. Sternberg werden allgemein für einenZweig der böhmischen Linie gehalten. Das gräfliche Haus blühtjetzt in zwei Linien: in der böhmischen (jüngeren) Linie (RGf. 14.Febr. 1662, und in der schlesischen Linie 8. Nov. 1719). Haupt derböhmischen (jüngeren) Linie ist: Graf Jaroslaw, geb. 1809 Sohn