(ier peterwardeiner Ganiisons-Artillerie, wegen 44jiihriger Dienst-leistung, mit dem Prädicate: v. Steileilburg.
Megerle v. Mühlfeld. S. 207.
Kaiseisfeld, Freiherren. Erbländ.-österr. Freiherrnstand. Diplomvom 10. Oct. 1846 für Maximilian v. Kaisersfeld, k. k. Gesandten inder Schweiz.
Handschrift!. Notiz. <
Kaiserstein, Freiherren und Grafen. Erbl.-österr. Freiherrn- undReichsgrafenstand. Freiherrndiplom vom 9. Sept. 1665 für die sechsPrüder v. Kaiserstein: Johann Paul, niederösterr. Regierungsrath u.Handgrafen in Nieder-Oesterreich und Mähren; Johann Franz, k. k.Feldmarsch. - Lieuten.; Johann Georg, Herrn auf Kemmeibach, Neu-denburg u. Innernstein; Tobias Helfried, kais. Mundschenken und k.spanischen Obersten; Johann Ignaz, Landrecbts-Rcisitzer in Mährenu. Franz Ernst, k. k. Oberst-Wachtmeister, so wie für die Schwesterderselben, Theresia Barbara vorm. Freifrau v. Windischgrätz u. zwarmit Vermehrung des Wappens mit dem flusshartischen Schilde undHelme u. Reichsgrafendiplom von 1706 (nach Wissgrill) für JohannFranz Wenzel Freih. v. K. böhmischer Linie, Herrn der Fideicomm.-Herrsch. Starkstadt, Ehrneck u. Weissenau, k. k. Geh.-Rath , und fürdie Vettern desselben, die Freiherren Clemens Ferdinand u. JobannWolfgang Andreas, kärnfner Linie, s. unten, so wie von 1744 (nachMegerle v. Mühlfeld) für Johann Wenzel Freih. v. K., k. k. Geh.-Rathu. General-Kriegs-Commissar. Von diesen Angaben über die Grafen-diplome der Familie weicht das geneal. Taschenbuch der freiherrl.Häuser ab: nach demselben erhielt Freih.Clemens Ferdinand 16. Apr.1698 u. Freih. Johann Franz 14. Juni 1744 den Reichsgrafenstand.Erstere Angabe mag dahin gesteilt bleiben, Letztere aber ist unrich-tig, denn der als Enkel des Freih. Johann Franz, k. k. F.-M.-Lieute-nants, aufgeführte Johann Franz, welcher Johann Franz Wenzel hiess,war 1744 schon lange, s. unten, verstorben. — Ein ursprünglichbayerisches Geschlecht, aus welchem Johann Kaiser, der die fortlau-fende Stanimreihe beginnt, noch 1540 mit seiner Hausfrau, AnnaMaria v. Schmöltzing, in Bayern lebte. Der Sohn desselben, TobiasKaiser, ging nach Oesterreich, wurde Pfleger der den Grafen v. Meg-gau zustehenden Pfandherrschaft Laa, erhielt 16. Aug. 1542 einenWappen- u. Adelsbrief u. war mit Maria Händl vermählt. Der Enkeldes Letzteren, Tobias Ilelfried, k. k. Rath und Handgraf in Nieder-Oesterreich u. Mähren, wurde 12. Aug. 1629 mit dem Prädicate:v. Kaiserstein in den Reichsritterstand erhoben u. 1631 als Herr aufVelm in das niederösterr. ständische Consortium aufgenommen. Der-selbe war mit Magdalena Grafensteiner v. Grafenstein vermählt undaus dieser Ehe stammten die obengenannten Empfänger des Frei-herrndiploms, von welchen Freih. Johann Franz, k. k. F.-M.-Lieut.,verm. mit Maria Elisabeth Skurovvsky v. Skurow, eine böhmischeLinie zu Starkstadt gründete, aus welcher sein Enkel, Johann FranzWenzel, gest. 1728, den Reichsgrafenstand, s. oben, erlangte, dochschloss schon sein Sohn aus der Ehe mit Maria Antonia Grf. v. Mans-