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4 (1863) (Graffen - Kalau v. Kalheim)
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erloschenes Adelsgeschlecht der Stadt Erfurt, welches von seinemEhrenamte Namen und Titel erlangt hatte. Dasselbe wurde von denalten Vitzthumen von Erfurt hergeleitet, welche sich im 13. Jahrb.in die Stämme Vitzthum v. Apolda u. V. v. Ec.kstädt theilten. Hein-rich , welcher um 1148 lebte, hatte mehrere Söhne, von denen Ber-thold der Vitzthum, der um 1193 vorkommt, Stammvater der Vitz-thume, Dietrich der Schenk, Stammvater der Schenken v. Vargula,v. Apolda, v. Tautenburg etc. u. Dietrich oder Tiedeinann der Käm-merer, Stammvater der Kämmerer wurde, welche sich nach ihrenBesitzungen Vahnern u. Mülilhausen nannten. Diese Linien schriebensich später auch blos v. Vahnern u. v. Mühlhausen, wie sieb der dasPatriciat zu Erfurt besitzende Zweig der Schenken v. Vargula auchnur v. Vargula nannte.

N. Pr. A.-L. V. S. 261 u. '262. v Meding , II. S. 287 nach: Albinus , Histor. der Gr.v. Werthern, S. 65.

Kaenipf. Adelsstand des Kgr. Preussen. Diplom vom 14. Octob.1786 für Johann Christoph Ivaempf, k. pr. Hauptmann u. Platzinajorzu Breslau. Derselbe stammte aus der Lausitz u. war 1806 Major imIngenieurcorps u. Ingenieur de la Place zu Schweidnitz.

v. Heilbad,. I. S. 627, - N. Pr. A.-L. III. S. 49 u. V. S. 262. Frtih. t>. Ledebur, I.S. 413. W.-B. d. preuss. Mon. III. 62.

Kaeiierbrnuner. Altes, niederösterreichisches Rittergeschlecht,dessen Name zwischen 1258 u. 1395 genannt wird.

Wissgrill, V. S. 23 u. 24.

Kaenischbauer r. Ilochciiried. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplomvon 1721 für Johann Kaenisehhauer, k. k. Kaminerkünstler u. Schatz-kammer-Adjuncten, mit dem Prädicate: v. Hochenried. Im Ergän-zungs-Bande hat Megerle v. Mühlfeld den Namen Kanischbauer ge-schrieben u. das Diplom von 1722 angegeben.

Megerle v. Mühlfeld, S. 207 u. TCrglinz.-Bd. S. 334.

Kaeruer v. Kaernersperg, Edle und Ritter. Reichsritterstand. Di-plom von 1716 für Georg Andreas Kaerner v. Kaernersperg, Eisen-Obmann im Miirzthale in Steiermark, mit dein Prädicate: Edler v.

Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 160.

Kaersten, bersten. Ein in neuerer Zeit zu dem Adel im Könige.Preussen gehörendes Geschlecht, aus welchem mehrere Sprossen inder k. preuss. Armee standen. Ein v. K. schied 1811 als Major ausdem 2. Cuirassier-Regimente; ein Anderer v. K. wurde als Major im7. schlesisch. Landwehr-Reg. 1820 pensionirt u. war später und noch1845 Postmeister zu Crossen, ein dritter, früher Lieutenant im Re-gim. v. Owstien, starb 1826 als Ilofcavalier der Prinzessin v. Braun-schweig zu Stettin u. der Vierte, Constantin Theodor v. Kaersten, k.preuss. Oberst a. D., starb 1834 zu Massow in rommern.

N. Pr. A.-L. V. S. 262. Freih. v. Ledebur, 1. S. 417.

Kaescberg, Cacseberg. Altes, hessisches u. westphälisebes Adels-geschlecht, welches sich durch seine vielen Besitzungen an den Dy-nastenstand anschloss. Der Stamm, dessen Sprossen sich auch Ad-vocati u. Domini nobiles nannten, ist 1412 erloschen.

v. HeUbach , I. S. 628.