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4 (1863) (Graffen - Kalau v. Kalheim)
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Pauli , Leben grosser Helden, V. S. 221. N. Pr. A.-L. III. S. 4345. DeutschoGrafenh. d. Gegenw., I. S. 404406. Freiherr v. Ledebur , I. S. 403 und III. S. 283.Genen). Taschenb. d. gräH. Häuser. 1862. S. 394397 u. histor. Handb. zu demselben, S. 379.

Siebmacher, III. 140. v. Meding, III. S. 312. W.-B. d. Pr. Monurch. I. 54: Gr. v. I.

Itzstein. Eine angesehene mainzer Familie, welche von demFürsten Primas, Grossh. von Frankfurt, 8. Mai 1801 ein Adelsdiplomerhielt. Dasselbe wurde im Königr. Bayern anerkannt und FriedriehLorenz Johann Nepomuk v. Itzstein, geb. 1792 , k. bayer. Lieut. imGarde du Corps-Regim. zu Pferde in die Adelsmatrikel eingetragen.Der Name des Geschlechts ist besonders durch den viel genannten ba-denschen Kammerdeputirten Johann Adam v. Itzstein, geb. 1775, be-kannt geworden. In neuester Zeit stand Friedrich v. Itzstein alsOberlieutenant im k. k. 21. Infant.-Regim.

v. Laug , Suppl. S. 114. W.-B. des Kgr. Bayern. VI. 41. Dorst, Allgem. W.-B. II.S. 100 und 101. v. Hefner, bayer. Adel, Tab. 201 und S. 87. Kneschke , I. S. 224.W.-B. d. Sachs. Staat. X. 43.

Juckhat. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von 1756 fürJoseph Anton Juckhät, Weggefälls-Einnehmer in Steiermark.

Megerle v. Mühlfeld, S. 206.

Juden, tiidden, Jocdeu. Eins der bedeutendsten ritterlichen Ge-schlechter der Stadt Cöln, welches auch sonst noch im Rheinlande,so wie in Westphalen begütert wurde und auch nach Curland gekom-men ist. Dasselbe nannte sich in Cöln meist Jüdden, in WestphalenJuden und in Curland Joeden. Zu dem Besitze im Rheinlande ge-hörte schon 1278 Dülken im jetzigen Kr. Kempen, 1139 Brühl imKr. Cöln u. 1641 und noch 1721 Rheindorf im Kr. Bonn u in West-phalen besass die Familie 1662 Borgholz unweit Warburg, 1760Natzungen, ebenfalls bei Warburg, so wie Rothe und Tietelsen un-weit Höxter, 1769 Gröpperhof und Küterbrock im Lippescheu undnoch 1778, nächst Borgholz, Aussei im Kr. Wiedenbrück. DerStamm hat in das 19. Jahrh. fortgeblüht u. Friedrich Freih. v. Jüdenwar noch 1806 Domherr im Dom-Capitel zu Minden. Spätere Spros-sen des Stammes sind nicht bekannt.

N. Geneal. Handbuch, 1777. S. 261 und 1778. I. S. 312. N. Preuss. A.-L. III. S. 45.

Fahne, I. S. 195. Freih. v. Ledebur, I. S. 403. Siebmacher, V. 308.

Judmaiin zu ltoreufelss und Staingriff. Altbayerisches, zwischen1165 und 1486 vorgekommenes Adelsgeschlecht.

Wig. Hund, I. S. 235237.

Jiigert. Altes Adelsgeschlecht der Altmark, welches auch Jugert,Jugart, Jugarda und Juggerde geschrieben wurde. Dasselbe besassschon im 16. u. 17. Jahrh. im Magdeburgischen die Güter Beverlakebei Osterburg u. Gross-Wusterwitz bei Jerichow und zu einem späternach Schleswig gekommenen Zweige gehörte Johann Ludwig v. Jug-gart, Herr auf Winningen bei Aschersleben, welcher als k. dän. Geh.-Rath 29. Jan. 1793 starb.

N. Pr. A.-L. V. S. 260 und 261. Freih. v. Ledebur, I. S. 403. Siebmacher , I. 179.

Juel, auch Freiherren. Freiberrnstand des Kgr. Dänemark. Di-plom um 1678 für Nils Juel, k. dän. Admiral u. für den Bruder des-selben, Jens Juel, k. dän. Geh. Staats- u. Canzlei-Rath, Vice-Präsidentenzu Copenhagen etc. Altes, meklenburgisches Adelsgeschlecht, welches