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Kloster Heine. Viele Sprossen des später erloschenen Stammes, auswelchem ein Zweig in der damals freien Reichsstadt Erfurt das Bür-gerrecht erlangte, kommen in der hessischen Landesgeschichte vorund werden mehrfach von Wenk und Rommel genannt.
Gauhc, II. S. 494: im Artikel Jittre. — J. A. Kopp, Iiistor. Nachr. von den Herren zuItter in Hessen, mit Urkunden herausgegeben von C, Ph. Kopp. Marburg, 1751. — N. Preuss.A.-L. V. S. 260.
Ittersum. Ein in der niederländischen Provinz Ober-Yssel undin Westphalen begütert gewesenes Adelsgeschlecht, welches in Er-sterer 1650 Lottenberg und Nienhaus, 1700 Nordering und 1733Boxbergen und Ostenhof besass und in Westphalen 1657 Ober-Müh-lenburg unweit Bunde und Langenbrück im Teklenburgischen iunehatte. Letzteres Out stand mitMeesenburg, ebenfalls im Teklenburg-schen, noch 1737 der Familie zu.
Freih. v. Ledebur, I. S. 408. — Siebmacher, V. Zusatz 35: v. I., Burgundisch. — y. Die-ding, I. S. 265.
Itz v. Mililenstein, Edle. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von1788 für Emanuel Franz Itz, Amtmann des prager Versatzamtes, mitdem Prädicate : Edler v. Mildenstein.
Megerle v. Mühlfeld , Erg.-Bd. S. 331.
Itzenplitz, auch (trafen. Grafenstand des Kgr. Preussen. Diplomvom 6. Juli 1798 für Friedrich Wilhelm Wiprecht Güntzel Balthasarv. Itzenplitz, Herrn auf Grieben und vom 21. Juni 1815 für PeterLudwig Friedrich Johann Alexander v. Itzenplitz, k. preuss. Staats-rath a. D. u. Herrn auf Gross -Behnitz etc. im Havellande. — Einsder ältesten u. angesehensten märkischen Adelsgeschlechter, welchessich weit ausbreitete, zu bedeutendem Grundbesitze gelangte und inalten Urkunden Nizzenplitz geschrieben wurde. Wahrscheinlich istdasselbe unter Albrecht dem Bären, erstem Markgraf zu Brandenburg,in der ersten Hälfte des 12. Jahrh. in die Marken gekommen, dochhaben einige Schriftsteller, wegen der Endigung des Namens, ange-nommen, dass das Geschlecht von den alten wendischen Urbewohnernder Marken abstamme. Die Annahme Anderer, dass es aus Böhmenherzuleiten sei und mit den alten Grafen v. Hotzenplotz im Zusam-menhange gestanden habe, entbehrt nach Freih. v. Ledebur allesfesten Grundes. — Die ältesten Besitzungen der Familie lagen in derAltmark und zwar meist in den jetzigen Kreisen Stendal u. Salzwedelund schon 1361 wurden die Vesten Lüde, Henning, Tile, Heinicke u.Winicke, fünf Gebrüder Nitzenplitz, von Ludwig II. dem Römer, Kur-fürsten zu Brandenburg, mit dem Gute Rademin bei Rathenow belehnt,auch sass bereits in der zweiten Hälfte des 14. Jahrh. das Geschlechtzu Grieben, Jerehel, Insel, Schwanzlosen, Stegelitz, Thüritz etc. Zudiesen und anderen Gütern in der Altmark kamen im 18. Jahrh. auchBesitzungen in der jetzigen Provinz Brandenburg und im Cleveschenund später in Pommern, Schlesien und im Posenschen. — Von denSprossen des Stammes haben mehrere sich in kurbrandeuburgischenund k. preuss. Staats- und Militärdiensten ausgezeichnet. Zu Letz-teren gehören namentlich die aus dem Hause Jerehel stammendendrei Söhne des Balthasar Friedrich v. I., Herrn auf Grieben und