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4 (1863) (Graffen - Kalau v. Kalheim)
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bung in den Grafenstand 1636 die Herrschaft Triebeswinkel in Nie-der-Oesterreick und wurde 1637 als Landmann in den alten Herren-stand der niederösterr. Landschaft aufgenommen. Aus seiner Ehemit Margaretha Freiin v. Teufel überlebte ihn nur eine Tochter,Isabella, Klosterfrau im Augustiner - Stifte bei St. Jacob in Wien,welchem Kloster er mit kaiserlicher Genehmigung, nach Ablebenseiner Tochter, die Herrschaft Duba, seiner Gemahlin aber die Herr-schaft Triebeswinkel vermachte. Letztere lebte noch 1647 und dieSchwester des Grafen Johann Ludwig Hector, Grf. Anna Maria Eli-sabeth, war mit Christoph Alban Gr. v. Saurau vermählt, sondertesich aber 1646 von demselben ab und wurde von ihm, laut des k. k.Kammer-Arekives, 1650 und 1652 zurückverlangt.

Wissgrill, IV. S. 515517.

Ispcrer. Oesterreickisches, in der Person des Josaphat Ispererzu Mölk, Plerrn des Gutes Gererstorf, 1572 unter die neuen Geschlech-ter des niederösterr. Ritterstandes - aufgenommenes Adelsgeschlecht.Georg Isperer verkaufte 1604 Gererstorf und kaufte dagegen Wind-passing und Hans Sigismund I. erwarb 1612 Schloss und Gut Suma-rein, welches seine Tochter, Catharina, verehelichte Bockh, 1653 anJohann Quintin Freih. v. Jörger verkaufte. Der Mannsstamm desGeschlechts ging noch in der ersten Hälfte des 17. Jahrh. aus.

Wissgrill , IV. S. 517 und 518.

Isque v. Schazberg. Adelsstand des Fürstenthums Hohenzollern-Sigmaringen. Diplom von 1820 für Fräulein Helene d'Isque , Hof-dame der Fürstin Amalie Zephyrine v. Hohenzollern - Sigmaringen,mit dem Prädicate: v. Schazberg.

Freih. v. Ledebur, III. S. 283.

Isselbach, Yssclbach, auch Freiherren. Ein früher zu dem Adel inder Pfalz gehörendes Geschlecht, in welches durch Franz Fortunatusv. Isselbach der Freiherrnstand gekommen war. Derselbe, gest.1734, wurde schon 1704 Generalmajor in der k. k. Armee und balddarauf kurpfälz. Generallieutenant u. k. k. Gen. Feldmarsch.-Lieute-nant; 1717 wurde er k. k. u. dann kurpfälz. General-Ifeldzeugmeisterund Gouverneur zu Manheim und commandirte 1721 als General enChef die kurpfälzischen Truppen. Später, 1745, kommt WilhelmFriedrich Freih. v. Isselbach, wohl ein Sohn des Ersteren, als kur-pfälz. Geh.-Rath vor. Andere Sprossen des Stammes sind nicht be-kannt.

Gauhe , I. S. 943 u. II. S. 494: nach dem Geneal. Arch. XIII. S. 482.

Isselstein, auch Freiherren. Altes, niederrheinisches Adelsge-schlecht, welches aus den Niederlanden, wo das gleichnamige Stamm-schloss vier Meilen von Utrecht liegt, stammt. Dasselbe war amziederrhein 1582 zu Linnep und Wülfrath , 1660 zu Caster u. 1671Nu Merkenich und noch 1680 zu Linnep unweit Düsseldorf angeses-sen. Yon den Sprossen der Familie war Philipp Ernst v. I. 1620kurbrandenb. Falkenmeister, August Friedrich Freih. v. I. 1686 kur-brandenb. Oberst und Johann Moritz v. I. 1758 k. preuss. Major.Das Geschlecht ist noch in neuester Zeit vorgekommen und ein