tibor, Carl v. J., k. preuss. Rittm. a. D., Herr auf Schönwald u. Jor-dansmühl im Kr. Rosenberg und der k. pr. Geh. Ober-Finanzrath etc.v. J., Herr auf Schiroslawitz und Woislawitz im Kr. Creuzburg.
Sifiapius, I. S. 493 u. II. S. 708. — N. Pr. A.- L. III. S. 40 u. V. S. 256. — Freiherrv. Ledebur, I. S. 401 u. III. S. 282. — Siebmacher, 1. 69. Nr. 7: v. Jordan: in Roth ein ge-harnischter Arm mit Schwerte und Nr. S: Die Jordaner: in Silber drei rothe Jagdhörner. —VV.-B. d. Preuss. Monarch. III. 61: nach dem Diplome von 1800. — Kneschke I. S. 221.
Jordan (Schild quergetheilt: oben in Grün eine rot he Mauer-krone mit fünf Zinken und unten in Silber drei, 2 u. 1, rothe Jagd-hörner, mit goldenen Beschlägen und Bändern). Im Kgr. Preussenerneuerter Adelsstand. Diplom vom 1. (20.) Oct. 1789 für ImmanuelGottfried Jordan, k. preuss. Regierungsrath in Stettin. Derselbe, wieangegeben wurde, ein Sprosse des alten, schlesischen Geschlechtsv. Jordan, starb 1805 als k. preuss. Geh. Ober-Tribunalrath und derSohn, Wilhelm v. J„ welcher in der k. bayer. Armee zu hohen Ehren-stellen gelangte, erhielt, s. S. 590 den Freiherrnstand des Königr.Bayern, wobei das Wappen verändert, verbessert und vermehrtwurde.
v. Hellbach , I. S. 619. — N. Pr. A.-L. III. S. 40 und VI. S. 60. — Freih. v. Ledebur,I. S. 401. — W.-B. d. Preuss. Mon. III. 60. — Kneschke, IV. S. 198 und 199.
Jordan (Schild silbern und durch einen breiten, blauen Quer-balken, welcher mit einem, die Spitze rechts kehrenden Pfeile belegtist, getheilt: oben drei neben einander stehende, goldene Sterne und"unten ohne Bild). Adelsstand des Kgr. Preussen. Diplom vom17. Jan. 1816 für Christian Ludwig Jordan, k. preuss. w. Geh. Lega-tionsrath. Derselbe, gest. 1848 als k. preuss. a. o. Gesandter u. be-vollin. Minister am k. sächs. Ilofe etc., stammte aus einer sehr ange-sehenen, der französischen Colonie zu Berlin angehörigen Familie,welche nach Aufhebung des Edicts von Nantes die Provence, wodieselbe bedeutende Güter besass und in mehreren Städten Magi-stratswürden bekleidete, verliess u. sich in die kurbrandenburgischenStaaten wendete, in welchen das Geschlecht durch Umsicht, Thätig-keit und Industrie bald das Ansehen erlangte, welches es in der Hei-math so lange besessen hatte. Sehr bekannt wurde dasselbe nament-lich durch den vom Könige Friedrich II. von Preussen hochgeschätztenGeh.-Rath und Präsidenten der königl. Academie der WissenschaftenJordan, dessen Urenkel der obengenannte Geh. Legationsrath Chri-stian Ludwig v. Jordan war. — Der Stamm hat fortgeblüht und nachBauer, Adressb. 1857. S. 102, war August Theodor v. Jordan, k. pr.Kammerherr, mit Ober-Neundorf im Kr. Görlitz begütert.
v. Hellbach, I. S. 619. — N. Pr. A.-L. III. S. 40 und 41. — Freih. v. Ledebur, I. S. 401und 402. — VV.-B. d. Preuss. Monarch. III. 61. — Kneschke, I. S. 221 und 222.
Jordan (der Schild wie im vorstehenden Artikel, nur sind diedrei Sterne nicht golden, sondern blau). Adelsstand des Kgr. Preus-sen. Diplom vom 26. Juli 1862 für Johann Moritz Jordan, k. preuss.Legationsrath a. D., Landesältesten und Rittergutsbesitzer auf Schö-nau bei Gr. Glogau. — Derselbe gehört dem Wappen nach ebenfallszu der, zu der französischen Colonie in Berlin zählenden Familie,
Haudschriftl. Notiz.