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Czartoryski in Warschau. Derselbe, geb. zu Leipzig, hatte daselbst,1771, die medicinische Doctorswtlrde erlangt sich später nach War-schau gewendet und war r.u grossem Ansehen und Rufe gekommeii.Das» der Stamm fortgesetzt worden sei, ist nicht bekannt.
HlUidschriftl. Notiz. — Tijroff, I. 204. — Knesclike, II. S. 235.
.lohn v, t'nlkcnwalri, Edle. Erbländ.-österr Adelsstand. Diplomfür Joseph John, k. k. Stabsofftcier, mit dem Prädicate: Edler v. Pal-kenwald. — Derselbe leb'e in neuester Zeit als k. k. Generalmajorin d. A. zu Prag und ein Sohn desselben, Carl John Edler v. Falken-wald, war Hauptmann im 36. k. k. Inf.-Regim,
Handschriftl. Notiz. — Milit.-Schemat. d. österr. Kth.
John f. Freyeml (Schild gcviert mit silbernem Mittelschilde undin demselben ein blau gekleideter Arm mit rothem Aufschlage,welcher in der Faust einen Säbel schwingt. 1 Und 4 in Silber einDachshund von natürlicher Farbe und 2 u. 3 dreimal der Länge naöllgetheilt, in 2 von Roth und Silber und in 3 von Silber und Roth).Adelsstand des Kgr. Preussen. Diplom vom 27. Dec. 1856 für dieverw. Oberstlieut. Ernestine John, geb. v. Freyend und für die Söhnederselben, Oscar John, Prem.-Lieut. im 2. k. pr. Uhlanen-Regimente,Richard und Gustav J., See.-Lieutenants im 10. Inf.-Regim. u. Leo-pold J., Scc.-Lieut. im 11. Inf.-Reg.
Freih. v. Ledebur, III. S. 282.
John v. Johnsfeld, Ritter. Böhmischer Ritterstand. Diplom von1730 für Christian John v. Johnsfeld, Besitzer des ratschiuer Hofesund des Kretscham zu Stussow im Troppauischen. Derselbe hatte1709 den böhmischen Adelsstand mit dem Prädicate: v. Johnsfelderhalten.
Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 159 u. 330. — Freih. v. Ledebur, I. S. 400.
Johnnu. Böhmischer Adelsstand. Diplom vom 8. Jan. 1668 fürJohann Georg Johltau. Die Familie war 1681 in Schlesien mit Zyrusim Kr. Freistadt begütert.
v. Hellbach, I. S. 619. — Freih. v. Ledebur , I. S. 400.
Johnston, Jonston, auch Ritter. Böhmischer Ritterstand. Diplomvon 1733 für Sebastian Rudolph v. Johnston, mit dem Namen:v. Johnston und Kroegeborn. — Ein zu dem Adel in Schlesien ge-hörendes Geschlecht, welches seit der Mitte des 17. Jahrh. in Schle-sien begütert ist. Dasselbe stammt aus dem altschottischen Ge-schlechte der Johnston, Herren zu Kroegburn (Kroegeborn) und alsnäherer Stammvater des nach Schlesien gekommenen Zweiges wirdJohann Johnston, Edler Herr zu Kroegburn genannt, dessen Enkelder zu seiner Zeit sehr bekannte Polyhistor D. Johann Johnston war.Letzterer, geb. zu Samter in Polen, lebte mehrere Jahre als Gouver-neur im Hause der reichen Freiherren v. Kurzbach in Lissa, studirtedann zu Groningen und Leyden Medicin, hielt sich hierauf in Londonauf u. kehrte in sein Vaterland nur zurück, um zwei vornehme jungePolen auf weiten Reisen zu begleiten. 1630 kam er wieder nachSchlesien, kaufte später das Gut Ziebendorf bei Lüben u. starb 1676mit Hinterlassung einer Tochter. Ein Neffe desselben, wohl der oben