Druckschrift 
4 (1863) (Graffen - Kalau v. Kalheim)
Entstehung
Seite
573
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heim Im Hoff 1289 und der Sohn desselben, .laegli, 1332 Land-Am-man n zu Davos war. Dasselbe kam in das adelige Patriciat derReichsstädte Nürnberg, Augsburg und Rothenburg, wurde der schwä-bischen und fränkischen Ritterschaft einverleibt u. breitete sich auchin anderen Ländern aus. Die ordentliche Stammreihe beginnt nachBiedermann und Siebenkees mit Hanns im Hof, welcher 1341 aufseinem Düte zu Lauingen lebte und mit Anna v. Gundelfingen ver-mählt-war. Derselbe liess sich zuerst in Nürnberg nieder, wurde1351 mit seinen Nachkommen unter die rathsfähigen Geschlechteraüfgenommen und von' seinem Sohne, oder vielmehr von dem Urenkeldes Letzteren, welche Beide den Vornamen Hanns führten, stammenalle Linien der Familie ab. Es entstanden nämlich drei Hauptlinien:die Peterische oder schwäbische, die Hannsische oder fränkische u.die Ludwigische oder italienische Linie. Die Peterische oder schwä-bische Hauptlinie theilte sich wieder in die augsburgische und in diewürttembergische u. kircheutellinfurthischeSpeciallinie, welche 1707erloschen ist, aus der augsburgischen Linie aber entstanden vier Aeste:der Carlische, erloschene Ast, der Raimundische zu Untermeitingen,welcher 1685 den Freiherrnstand erhielt, der Octavianische zu Gün-zelhofen, welcher 1743 im Mannsstamme ausging u. der Hieronymus-ische zu Spielsberg u. Oberschwainbach. Die Hannsische oder frän-kische Hauptlinie theilte sich in drei Speciallinien, die Hannsische,Andreasische und die ungetheilt gebliebene Gabrielische. Aus derHannsischen Specialiinie entstanden drei Aeste, der Andreas Lazarus-ische oder Neu-Wolfenbüttels.che, erloschen im siebenten Decenniumdes 18. Jahrb., der Ulrich Carlische oder Mörlacbische, welcher demfränkischen Rittercanton Rhön-Werra einverleibt wurde und der Jo-hann Christophische Nürnberg-Morlachische, 1750 ausgegangeneAst.Die Andreasische Speciallinie theilte sich in den Audreasischen undden Jacobischen, 1726 ausgestorbenen Ast und Ersterer in den Wil-helmischen, Andreasischen und Jeremiasischen Zweig. Der Wilhel-mische Zweig schied sich in den nürnbergischen und in den braun-schweigischeu Nebenzweig und letzterer wieder in den sächsischenzu Hohen-Priessnitz und in den ostindischen, welcher mit dem Frei-herrn Gustav Wilhelm Heinrich, General-Gouverneur des holländi-schen Indiens zu Batavia, erloschen ist. Der Andreasische Zweigtheilte sich in den Georgischen, 1778 erloschenen u. in den Georg-Andreasischen Nebenzweig und im Jeremiasischen Zweige ist erst inneuerer Zeit eine Theilung, s. unten, vorgekommen. Di : Ludwig-ische oder italienische Hauptlinie liess sich zu Barri in Apulien unterdem Namen: in Curia nieder. Dieselbe schied sich in zwei Special-linien, nämlich in die Douatische, welche im 17. Jahrh ausstarb u. indie Georgische, welche mit dem letzten Luigi in Curia zu Anfangedes 18. Jahrh. im Mannsstamme erloschen ist. Die Erbtochter, An-tonia, vermählte sich mit Ottavio di Tarsia, welcher-für sich u. seineNachkommen den Namen di Tarsia in Curia annahm. Wie ange-geben wurden bis gegen Ende des 18. Jahrhunderts die Linien desGeschlechts aufgeführt. Der neueste Personalbustand der Familie