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Philippus Publius a Jarsdorff 1578 in ein Stammbuch einschrieb.Dasselbe ist wohl im 18. Jahrb. ausgegangen.
v. Hattet ein, III. S. 259 — 261. — Saloer. S. 450 u. 511. — Siebmach er , I. 106: v. Jars-dorf, Fränkisch. — v. Meding , I. S. 261.— Tijroff , I. 92.— Sappl, zu Sie bin. W.-B. VII. 27.
Jaski, Köliii v. Jaski, Kühn, genannt v. Jaski. Ein zu dem Adel in
Ost- und Westpreussen gehörendes Geschlecht, welches, aus Ungarnzuerst nach Pommern gekommen, durch kaiserliches Diplom vom20. Juni 1554 für Paul Jaski (gest. 1588 und vermahlt mit Dorotheav. Rosenberg) den Adel und ein Bestätigungsdiplom desselben vom15. Octoh. 1650 erhielt. Dasselbe hatte namentlich im 17. und18. Jahrb. mehrere Güter, bald längere, bald kürzere Zeit im Besitzeu. hatte noch 1820 Wittichwalde im Kr. Osterode u. 1834 Döh'r-ingenim Kr. Mobrungen, so wie in Pommern im Lauenburg-Büt.owschen1803 Klein-Lublow u. 1835 Chotzlow inne. — Ein Köbn v. Jaski,Herr auf Wittichwalde, war 1806 Landes-Director und Landrath desKr. Mohrungen u. ein K. v J. 1837 Landrath des Kr. Osterode. Imletztgenannten Jahre war A. E. Köhn v. Jaski, k. pr. Generallieute-nant, Gouverneur von Königsberg und Carl Friedrich K. v. .1., k. pr.Generalmajor, Commandant. der Festung Stettin, auch standen meh-rere Subalternofficiere dieses Namens in der k. preuss. Armee. —Die einzige Tochter des obengenannten Landes-Directors und Land-raths K. v. J., Christiane Florentine, starb 1850 als zweite Gemahlindes Carl Grafen v. Krockow, Herrn auf Dubberzin etc. Erbschenkenvon Hinterpommern.
N. Pr. A.-L. III. S. 27 u. 28 u. V. S. 252. — Frei/,i. c. Ledebur, I. s. 393 u. III. S. 281.
— Siebmacher , IV. 98
Jasinunil. Altes, pommernsches u. rügensches Adelsgeschlecht,welches nach Einigen den Namen von der Halbinsel Jasmund imnordöstlichen Theile Rügens erhalten haben soll, welche in früherZeit dem Geschlechte zugestanden habe. Fest steht nur, dass die ge-nannte Halbinsel 1421 der Familie verpfändet war, doch kommt die-selbe schon früher unter diesem Namen vor, denn Heinrich Jasmund(Jassmund) tritt urkundlich 1355 als des Herzogs Bogislaus V. inPommern Notarius u. Geheimschreiber auf. Henning v. J. war von1432—1443 u. Balzer Caspar v. J. 1524 u. 1525 Landvoigt in Rügen.Um diese Zeit breitete sich das Geschlecht auch in Neu-Vorpommern,und zwar namentlich aus den Häusern Spicker u. Vorwerk, aus, gingaber hier, wie in Rügen später aus. Dagegen war dasselbe schon1574 und 1592 in dem jetzigen meklenburg-strelitzischen Amte Star-gard ansässig, kam 1640 durch den Capitain Stentzel v. Jasmund nachDänemark, besass 1752 in der Niederlausitz Tzschacksdorf unweitSorau u. war im 19. Jahrh. wieder in Pommern u. zwar 1804 bis 1806mit Drosow und Pustchow im Kr. Greifenberg u. 1821 bis 1824 mitBrutzen u. Gross-Poplow im Kr. Belgard u. im Schwerinschen 1846mit Dobbin, Hütten und Zietlitz begütert. — Von den späterenSprossen des Stammes war ein v. J. 1716 fürstl. meklenburg. strelitz.Hofmeister und Carl Andreas v.J. 1726 k. poln. und kursächsischerOberst. In neuerer Zeit, 1837, kam ein v. J., k. pr. Major a. D.und Kammerherr, als Landrath des Kreises Wittenberg vor und