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4 (1863) (Graffen - Kalau v. Kalheim)
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ältester und um dieselbe Zeit lebten auch Carl und Siegmund, derenNachkommen noch bis 1720 Antheile von Mtihlwitz besassen.

Sinapius, I. S. 487 u. II. S. 700. Gauhe , I. S. 926. Freiherr v. Ledebur, I. S. 391. Siebmacher , I. 73 : v. Jalowke, Schlesisch. v. Meding, III. S. 301 und 302.

Jnmczo. Ein um 1529 in Pommern vorgekommenes, dann abererloschenes Adelsgeschlecht. Der Name desselben findet sich in denHuldigungslisten der pommernsehen Herzöge.

N. Cr. A.-L. V. S. 251.

Jaminet. Elsassisches Adelsgeschlecht, aus welchem Ludwigv. J. in k. preuss. Dienste trat. Derselbe wurde Hauptmann und warspäter Accise - Inspector in Königsberg und Provinzial-Controleur inNeidenburg, besass 1773 in Ostpreussen Ozybors bei Culm u. Luhnaubei Braunsberg und hinterliess drei Söhne und zwei Stiefsöhne. VonErsteren starb 1822 der Eine, welcher 1806 im Regim. v. Mansteingestanden, als Premierlieutenant a. D. u. ein Anderer nahm 1816 alsMajor im k. pr. 16. Inf.-Reg. den Abschied.

N. Pr. A.-L. V. S. 251. Freih. v. Ledebur, I, S. 391.

Jan im Kgr. Bayern (in Schwarz ein goldener Januskopf). Reichs-adelsstand. Diplom vom 14. Sept. 1779 für Johann Christian GottliebJan, landgräfl. hessen-darmstädtschen Geh. Regierungs-Rath und Sub-delegatus zu der Kammergerichts - Visitation. Derselbe stammte auseiner fränkischen Familie, welche dem Wappen nach eines Stammesmit dem im nachstehenden Artikel besprochenen Geschlechte war u.zwei Söhne: Wolfgang Julius Joachim v Jan, geb. 1754, fürstl. öt-tingischer Geh.-Rath u. Leibarzt, auch Land-Physicus in Wallersteinund Johann Christian Carl v.,]., geb. 1764, gräfl. castellscher Kanzlei-Director in Castell, wurden bei der Anlegung der Adelsmatrikel desKgr. Bayern in dieselbe eingetragen.

v. Lang , S. 393 und 394. W.-B. des Kgr. Bayern, VI. 34. Kneschke, II. S. 225u. 226.

Jan im Königr. Württemberg (wie im vorstehenden Artikel: inSchwarz ein goldener Januskopf). Reichsadelsstand. Adels-Bestäti-gungs- u. Erneuerungs-Diplom vom 27. März 1786 für Johann Gott-lieb v. Jan, fürstl. hohenlohe-neuensteinschen Geh.- und Hofrath.Nach dem angegebenen Diplome stammte der Genannte, gest. 1806,aus einer Adelsfamilie, welche sich früher auch v. Janus schrieb undzu Anfange des 15. Jahrb. aus Ungarn nach Thüringen und in dieOberpfalz kam, wo dieselbe ansehnliche Wohnsitze erwarb u. war einEnkel des fürstl. hohenloheschen Superintendenten u. Stadtpfarrerszu Oehringen Johann Lorenz v. J. u. ein Sohn des fürstl. hohenloh.Superintendenten u. Stadtpfarrers zu Neuenstein Justus Joachim v. J.aus der Ehe mit einer v. Schmid aus Strassburg. Durch die beidenSöhne des Johann Gottlieb v. Jan: I^udwig Ernst v. J., gest. 1818 alsPfarrer zu Schrozberg u. Johann Friedrich August v. J., gest. 1838,fürstl. hohenlohe- kirchberg'scher Forstmeister, wurde der Stammfortgesetzt. Es entsprossten nämlich von Ludwig Ernst, neben zweiTöchtern, Luise und Henriette, zwei Söhne: Friedrich, geb. 1802,Stadtpfarrer zu Niederstetten und Ernst, geb. 1821 u. von Johann