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Hilpert! v. Haubert. Erbländ.- österr. Adelsstand. Diplom von1734 für Johann Leopold Huperti, Licentiaten der Rechte u. Bürger-meister zu Ueberlingen, mit dem Prädicate: v. Haubert.
Megerlc v. Mühlfeld, Ergänz.-Bd. S. 327.
Huppe, Hiiypen (in Silber auf einem goldenen Berge ein Wiede-hopf). Ein mit der pommernschen Familie v. Hupe nicht zu verwech-selndes, zu Anfange des 17. Jahrhundert erloschenes, cölnisches Pa-triciergeschlecht, welches den Hof zum Judden bei Pantaleon in Cölnbesass.
Fahne , I. S. 182. — Freih. v. Ledebur, I. S. 386.
Ilurt (in Schwarz ein silberner Adler). Altes niederrheinischesAdelsgeschlecht, welches 1446 das Erbmarschall-Amt von Jülich er-hielt. Dasselbe besass schon 1360 Birgel bei Hillesheim im Kr. Daun,wurde dann in Cöln angesessen, erwarb im 15. u. 16. Jahrb. mehrereGüter am Niederrhein und erlosch 10. Octob. 1615 mit Emmerichv. Hurt, Herrn auf Pesch im Landkreise Cöln, welcher an der Peststarb, die auch dessen Neffen, Johann Georg v. PI., 16. Sept. 1615hingerafft hatte.
Fahne , I. S. 183. — Freih. v. Ledebur, 1. S.386.
Hinter, Freiherren (Schild geviert, mit goldenem Mittelschilde, inwelchem ein schwarzer Pfeil aufwärts durch einen schwarzen Halb-mond geht. 1 und 4 in Roth ein aufsteigender, mit drei, 1 und 2,rothen Muscheln belegter, silberner Sparren u. 2 und 3 in Gold eineblaue Wellenstrasse mit zwei gegen einander schwimmenden Enten).Reichsfreiherrnstand. Diplom vom 19- Juli 1789. Die Familie ist inder Person der Frau Antoinette Luise verw. Freiin v. Ilurter, geb.Reinhold, laut Eingabe d. d. Bonn, 22. Nov. 1829, unter Nr. 88 indie Freiherrnclasse der Adelsmatrikel der Preuss. Rheinprovinz ein-getragen worden. — Ein v. H. war 1845 Rechts-Anwalt zu Elberfeld.
Freih. v. Ledebur, I. S. 3S6 und 387. — W.-B. d. Preuss. Rlieinprov. I. Tab. 62. Nr. 124und S. 59 und 60.
Htisaii (im Schilde ein sich verbrennender Phönix). Reichsadels-stand. Diplom aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrh. für HeinrichHusan, herz, meklenb. Kanzler. Derselbe, geb. 1436 zu Eisenach,legte das Kanzler-Amt nieder und starb 1587 als Syndicus und Con-sulent zu Lüneburg. Mit seinem Enkel, Carl Victor v. H., welcher1671 noch lebte, erlosch der Stamm.
Jocher, comp. Gelehrt.-Lexic. Ausg. von 1726, S. 1370. — v. Meding, T. S. 259.
Httsarzewski, (jrafcii. Grafenstand des Kgr. Preussen. Diplomvom 31. Mai 1816 für Carl Anton v. Husarzewski, k. poln. Kammer-herrn. Derselbe stammte aus einem poln., in Galizien begütertenGeschlechte, dessen alter Adel von dem Könige Johann III. in Polendurch Diplom vom 12. Febr. 1676 für Lucas Stanislaus II. bestätigtworden war und von ihm entspross Graf Adolph, gest. 1855. Letzte-rer vermählte sich 1832 mit Helene Grf. Sierakowska und aus dieserEhe lebt, neben zwei Töchtern, Grf. Hedwig, geb. 1837 u. Grf. Marie,geb. 1838, ein Sohn, Graf Joseph, geb. 1840.
v. Hellbach, I. S. 600. — N. l'r. A.-L. II. S. 167 u. III. S. 7. — Deutsche Grafetih. (1erGegenwart III. S. 173. — Freih. v. Ledebur, I. S. 387. — Gen. Taschenb.il. gräfl. Häuser,1862. S. 339 und histor. Haüdb. zu demselben S. 367. — W.-B. der preuss. Mon. I. 53.
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