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4 (1863) (Graffen - Kalau v. Kalheim)
Entstehung
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Hundt, Hund v. Saulheim (in Silber drei, 2 und 1, linksgekehrte,rothe Halbmonde u. zwischen denselben ein schwarzer Stern). Altes,bereits nach Anfange des 14. Jahrb. bekanntes, rlieinländisches Adels-geschlecht, welches ein Zweig der früher sehr gliederreichen Familiev. Saulheim war, die sich in folgende sechs Linien: Erlenhauptv. Saulheim, Hund v. S., Hürth v. S., Kreiss v. S., Mohn v. S. u. Seltenv. S. geschieden hatte und von welchen im 18. Jahrh. nur noch derZweig Hund v. S. blühte. Johann Friedrich H. v. S. wurde 1612des Johanniter-Ordens Fürst und Gross-Prior in den deutschen Lan-den u. um dieselbe Zeit war Johann Christoph H. v. S. fürstl. speier-scher Oberamtmann zu Morgentraut, von welchem die Söhne: JohannPhilipp, Domherr zu Mainz, Johann Reinhard, gest. 1630 als Dom-Ilechant zu Speier und Adolph, Dom-Propst zu Mainz, stammten.Johann Adolph war um 1660 kurmainz. Oberstlieutenant u. Comman-dant zu Königstein und setzte den Stamm durch mehrere Söhne fort,zu welchen Johann Philipp, 1703 fürstl. würzburg. Oberstlieutenantder Leibgarde, gehörte. Um die Mitte des 18. Jahrh. sass noch einSprosse des Geschlechts im Dom-Capitel zu Fulda, später aber istdasselbe wohl ausgestorben.

Humbracht, S. 2*20 und 221. Gauhe , I. S. 919 und 920. Estor, S. 396. Salver,S. 534. 536 und 582, Siebmacher, I. 124: Hund v. Salheim, Rheinländisch und V. 302:Cölnische Patricier.

Hundt, nund v. Wenckheim zum Altenstein (in Roth der Kopf undHals eines weissen Rosses mit schwarzem Zaum und Kummet). Altes,fränkisches, namentlich im Coburgischen u. Meiningischen begütertesAdelsgeschlecht, welches den Beinamen von dem Schlosse und derHerrschaft Altenstein am westlichen Flügel des thüringer Wald-gebirges, 2 Meilen von Hildburgsbausen, annahm, mit welcher Be-sitzung Wölfl" Hund v. Wenckhcim, mit dem die Slammreihe in derGotha diplom. beginnt, 1496 beliehen wurde. Der Sohn desselben,Burchard oder Bernhard, kursächs. Rath, kaufte das Gut Walprechts-rode und der älteste Sohn des Letzteren, Christoph, welcher mit demKurfürsten Johann Friedrich 1547 bei Mühlberg gefangen wurde u.1593 als fürstl. Canzlei-Rath zu Würzburg starb, hinterliess fünfSöhne, zu welchen Curt Reinhold gehörte, dessen Enkel, Hans Ernst,1675 mit Hans Georg Hund v. Wenckheim zum Altenstein demLeichenconducte des Herzogs Ernst zu S.-Gotha beiwohnte. Später,1722, ist der alte Stamm, aus welchem Georg Hund v. Wenckheim1572 Hochmeister des deutschen Ordens war u. welcher dem Ritter-cauton Ottenwald einverleibtwurde, mitEberhard Friedrich zum Alten-stein , herzogl. s.-meiningenschen Kammerjunker, erloschen. DasScbloss Altenstein gelangte als heimgefallenes Lehen an Sachsen-Meiningen.

Spangenberg, Adelsspiegel, II. S. 64. Gryphius, vom Ritter-Orden, S. 85. v. Glei-chenstein, Nr. 41. Gauhe, I. S. 918 und 919. Biedermann, Canton Ottenwald, Tab. 360. Siebmacher, \. 107: Die Hundt, Fränkisch.

Hunger. Ein früher in Meklenburg angesessenes Adelsgeschlecht,aus welchem Henning Hungher, Kuape, von 13661384 urkundlichvorkommt.

v. Meding, II. S. 271 und 272.

Kneschke, Deutsch. Adels-Lex. IV 34:

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