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4 (1863) (Graffen - Kalau v. Kalheim)
Entstehung
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Hornowski. Polnisches, zum Stamme Korgzak gehöriges Adels-geschlecht, welches 1700 in Schlesien Guhrau unweit Pless besass.

Freih, v. Ledebur, I. S. 377.

Hornstein, Freiherren (ältere Linie zu Grüningen: Schild geviertmit gekröntem, blauen Mittelschilde und in demselben ein goldener,dreimal rund ausgebrochener Stein, über welchem gegen die Rechteein Hirschhorn bogenartig schwebt. 1 und 4 in Gold ein Hirschge-weih mit seiner Krone und mit in der Mitte emporstehendem Ohr u.2 u. 3 in Silber drei quer über einander gelegte, rechts gekehrte Bä-'rentatzen. Jüngere Linie zu Göffingen: Schild geviert mit dem be-schriebenen Mittelschilde der älteren Linie. 1 von Silber und Rothsechsmal quer getheilt; 2 u. 3 in Silber ein gekrönter, rechts sprin-gender Löwe u. 4 in Roth ein weisserZinncnthurm). Reichs freiherrn-stand. Diplom vom 13. Aug. 1653 für Balthasar Ferdinand v. Horn-stein, kaiserl. Truchsess und Vorschneider, Herrn zu Grüningen undHohenstoffeln, als Ausfertigung des ihm schon 1636 verliehenenFreiherrnstandes u. Diplom vom 3. Sept. 1688 für Adam Bernhardv. H. zu Göffingen. — Altes, reichsfreiadeliges, stiftfähiges u. ritter-bürtiges Geschlecht aus dem gleichnamigen Stammhause an derLauchart im heutigen Fürstenthume Sigmaringen, in dessen Gegendenmeist auch der frühere u. spätere Besitz der Familie: Grüningen,Göffingen, Bingen, Hertenstein, Schrozberg u. Neufa lag u. noch liegt.Die Burg Hornstein gehörte einst den Pfalzgrafen von Tübingen undwurde einem Edelgeschlechte anvertraut, welches davon den Namenannahm und 1342 mit den anderen tübingischen Besitzungen unterwürttembergische Lehnpflichtigkeit kam. — Der älteste bekannteAhnherr des ganzen Stammes ist nach Bucelini Ludwig, Herr zu Horn-stein, welcher um 938 gelebt, am Rheine gewohnt und der Erste vonder rheinischen Ritterschaft gewesen sein soll, doch beginnt die zu-verlässige Stammreihe erst mit Hermann I. u. dessen Sühnen, Her-mann II. und Mehzo, von welchen jener den Stamm auf Hornstein,dieser auf Göffingen fortsetzte. Beide blühten fort, bis die ältere imAnfange des 15. Jahrh. ausstarb und die letztere die Stammliniewurde. — Der nächste gemeinsame Stammvater der jetzigen beidenHauptlinien istBenno II. v. II. zu Grüningen, Nachkomme Hermanns I.im 8. Gliede. Der ältere Sohn desselben, Georg, setzte die Linie zuGrüningen fort und der jüngere, Benno III., stiftete die zu Göffingen.Aus der Linie zu Grüningen erhielt des Stifters Ur-Urenkel, Baltha-sar, gest. 1620, fürstl. augsb. Rath u. Pfleger zu Füssen, durch seineGemahlin, Maria Cleopha, Erbtochter von Hohenstoffeln, die gleich-namige Herrschaft in Schwaben u. sein Enkel, Balthasar Ferdinand,gest. 1655, erlangte, wie oben angegeben, den Freiherrenstand. VonLetzterem stammte Joseph Leopold Melchior, dessen Söhne, JosephBeruhard, gest. 1760 u. Franz Ernst die beiden noch blühenden Spe-ciallinien zu Grüningen und Hohenstoffeln gründeten. Die Linie zuGöffingen schied sich durch des Stifters zwei Söhne, Bruno IV. u-Jodok in die zwei Speciallinien zu Hornstein u. zu Göffingen. Er-stere erlosch 1746 mit Carl Heinrich, Land-Comthur der Bailei