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Stammvater der später in Preussen vorgekommenen Sprossen desStammes, zu weichen der obengenannte Freiherr Heinrich Benignus,gest. 30. Nov. 1852 ohne Nachkommen, gehörte. Letztere]- war dereinzige Sohn des ehemaligen k. pr. Kammer-Präsidenten August An-ton v. H. und ein Vetter des k. preuss. Geh. Ober-Regierungsr. a. D.August v. Harlem, von welchem nur ein gleichnamiger Sohn entspross,von dem, als 1855 Freih. v. Ledebur sehrieb, die Hoffnung der Fort-dauer des Stammes abhing.
Leuwen, Batavia illustratn, S. 1244—1247. — Ampzinr/, Boschry vinge der St. Haerlem, S.4. - Boxhorn , Theatr. Holland., S. 125. — Baiens, Besohryv. van Dortrecht, S. 10(J1 —1068.
— Freih. v. Krohne , II. S. 54 n 55 u. S. 427. — N. Pr. A.-L. II. S. 382 und V." S. 211 u. 212.
— Freih. v. Ledebur . I. S. 320 u. III. S. 271. — Siebfnacher , V. 131: v. Assendelft.—Suppl.zu Siebm. W.-B. VI. 19: v. Haorleni.
Ilarlcsscn, Ilarlessciu. Altes, hildesheimisches Adelsgeschlecht,aus welchem Theodoricus v. H. 1354 als Abt des Klosters Godehardistarb, Menno 1376 Domherr zu Hildesheim wurde u. Eckhardt 1476Domdechant in Hildesheim war. Im 15. Jahrb. begaben sich auchSprossen des Geschlechts mit anderen Adelsfamilien in die StadtHildesheim, kamen in den Rath u. Mehrere verwalteten das Btirger-* meisferamt. Von diesen war noch Albert Ludolph, Domherr zu St.Andreae, von 1678 bis 1 702 alle zwei Jahre, somit 13mal, mit dieserWürde bekleidet. Die Familie blüht noch in Bremen u. schreibt, sichv. Harlessem.
Lauenstein , Hildesheimische Chronik. S. 224. 233 und 283. — Gauhe, II. S. 395 und 396.
— Freih. o. d. Knesebeck , S. 356. — W.-B. d. Kgr. Hannover, D. 10 u. S. 7.
Darling, Harlingen, auch Freiherren. Im Kgr. Württemberg ai er-kannter Freiherrnstand. Altes, schon in einer Urkunde von 1282auftretendes, ursprünglich ostfriesländisches Adelsgeschlecht, früherim s. g. Ilarlingerlande ansehnlich begütert. Dasselbe breitete sichschon zeitig im Braunschweig-Lüneburgischen u. im Oldenburgiscbenaus, kam später nach Sachsen und in die Marken und blüht seit demvierten Jahrzent des vorigen Jahrb. auch im Württembergischen. Derälteste lüneburgische Lehnbrief ist von 1424 und durch die GüterFeuerschützenbostel, Bienebütte] und drei Güter in Eversen gehörtdie Familie jetzt im Kgr. Hannover zu dem ritterschaftlichen Adelder lüneburgischen Landschaft. Im Oldenburgiscben stand dem Ge-schleehto bereits 1621 Neuenfeld und ein Besitzthum in Oldenburgso wie 1647 Dötlingen zu. — Anton v.H. war 1555 gräfl. Oldenburgi-scher Rath u. der Enkel desselben , Christian , wurde OldenburgischerGeh.-Rath und Landdrost. Von Letzterem stammte Anton Günther,welcher 1655 als h. braunschw. Rath, IIofgerichts-Assessor u. Land-drost der Grafschaft Diepholt mit Hinterlassung einiger Söhne starb.Von den Nachkommen war Friedrich Günther v. H. 1736 kurbraun-schw. Ober-Stallmeister, Ludwig Christian starb 1737 als k-gross-brit. Oberst, ein v. IL, k. dän. Kammerjunker, wurde 1739 a o. Ge-sandter am k. poln. u. kursächs. Hofe und Christian Eberhard v. II.,Geh.-Rath kommt von 1748 bis 1754 als Drost zu Aurich vor. — InWürttemberg wurde um die Mitte des 18. Jahrb. ein Zweig des Stam-mes aus dem Hause Bienebüttel ansässig, indem er von den v. Münchin-gen das in der Familie verbliebene Rittergut Münchingen im Ober-