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4 (1863) (Graffen - Kalau v. Kalheim)
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das älteste Adelsgeschlecht in deutschen Landen wäre. — Urkund-lich war schon 1329 Eisborn im Kr. Iserlohn und Schwarzenberg imKr. Altena 1348 in der Hand der Familie, welche später mehrereGüter in Westphalen an sich brachte u. auch in den Rheinlanden, wosie bereits 1500 Burg im Kr. Mettmann u. 1523 Gangelt im Kr. Gei-lenkirchen besass, im Laufe der Zeit ansehnlich begütert wurde. Inden Rheinlanden hatte die Familie noch 1707 Mödersheim im KreiseDüren und in Westphalen Brilinghausen, das jetzige Brüllingsen imKr. Soest, 1733 inne. — Bis zum 17. Jahrl}. und weiter hat Fahnedie genealogischen Verhältnisse des Geschlechts möglichst aufgehellt.Von den Sprossen des Stammes kommen Mehrere als Domherren inden Hochstiften Paderborn und Osnabrück vor u. noch 1747 zählteHermann Caspar v. PL zu Eickel zu den Domherren in Paderborn,auch ist in der ersten Hälfte des 18. Jahrh. die Familie mit dem frei-herrlichen Titel aufgeführt worden. Bekannt ist, dass Johann LotharFreih. v. Hanxleden, Plerr auf Delicke. kurcöln. Kammerh., Fürstl.Fuldaischer Geh. - Rath, Ober-Jägermeister und Ober-Amtmann zuFischberg, sich 1731 mit Susanna Sophie Amalie Grf. v. Brockdorf,Fränkischer Linie, vermählte und dass aus dieser Ehe, neben einerTochter, Susanna Marie, drei Söhne, Adolph, Casimir und Friedrich,entsprossten. — In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts muss derManusstamm erloschen sein, denn Namen, Besitz u. Wappen kamen,wohl durch Vermählung mit einer Erbtochter, an die Familie v. Spie-gel zum Diesenberg, welche, 1787 in den Preussischen Grafenstanderhoben, in das gevierte Wappen als 2. u. 3.,Feld das Planxleden'scheStammwappen: in Blau ein schrägrecbts gelegter, goldener, doppelterHausanker, dessen vier Spitzen in Form von Schlangenköpfen gebil-det sind, erhielt und sich Gr. v. Spiegel zum Diesenberg - Planxledenschreibt.

Biedermann, Keichsgräfl. Häuser in Franken, I. Tab. 179. — Gauhe, II. S. 1552. — v.Haitstein, III. S. 230 und 231. — N. Pr. A.-L. V. S. 211. — Fahne, I. S. 133. — Freih. v.Ledebur, I. S. 317 u. 318 u. III. S. 271. — Deutsch. Grafenh. d. Gegenw. II. S. 489 und490 : im Artikel Gr. v. Spiegel zum Diesenberg-Hanxleden. — Siebmacher, V. 308 : v. H.,Westphälisch. — Suppl. zu Siebm. VV.-B. IV. 13.

Ilappe (in Gold ein schrägrechter, mit drei goldenen Heppen oderWeinmessern belegter, rother Balken). Reichsadelsstand, in Kur-Brandenburg anerkannt. Adels-Diplom vom 1. März 1698 für Wil-helm Ilappe, kurbrandenb. Rath. Ein Enkel desselben, Franz Wil-helm v. EL, gest. 1760, k. preuss. Geh. Staatsrath, Vice-Präsident u.dirigirender Minister des General-Directorium , welcher, früher mitmehreren diplomatischen Sendungen betraut worden war, hatte ausder Ehe mit Mariane Freiin v. Wrede drei Söhne, Alexander Chri-stoph, Ludwig Wilhelm und Ernst Wilhelm, welche die Besitzungendesselben: Lancke, Prenden, Utzdorf, Sophienstädt, Wolletz etc. imBrandenburgischen erbten. Von den'Nachkommen dienten Mehrerein der k. preuss. Armee u. ein v. Ilappe besass nach Bauer, Adressb.S. 85, 1857 das Gut Dargebeil im Kr. Anclam.

v. HcUbacli, I. S. 505. — N. Pr. A.-L. II. S. 327 und 323 u. V. S. 211. — Freih. v. Le-debur, I. S. 318. — W.-B. d. Preuss Monarch., III. 39. — Kneschke , IV. S. 174.

Huppe v. Happbcrg. Fränkisches Adelsgeschlecht, welches mit

Kneschke, Deutsch. Adols-Lex. IV. 13