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ditz unweit Zeitz, 1693 mit Unternessa bei Wcissensee, 1697 mitKöckeuitsch iin Weimarischen u. noch 1737 mit Graefendorf unweitTorgau begütert war. Nach dieser Zeit hat der Stamm wohl nichtmehr lange geblüht.
. Freih. v. Ledebur , I 8. 316. — Siebmacher. I. 1(53 : Die Haiifmu.s, M issiii^ch.
Hanffstciigcl. Altes, sächs. Adelsgeschlecht, welches schon 1539Wiesskau im Saalkreise besass u. dieses Gut mit Gross-Wülcknitz imAnhallschen noch 1670 inne hatte. Später war Gross - und Klein-Kriegstedt unweit Merseburg 1707, Rassnitz in derselben Gegend1741 u. Voigtstedt bei Sangerhausen 1744 in der Hand der Familie.Von den älteren bekannt gewordenen Sprossen des Stammes hatGauhe Mehrere angeführt. Später ist aus dem Anhaltscheu das Ge-schlecht nach Hannover gekommen u. Glieder desselben haben nochin neuer Zeit, so wie früher in der k. preuss. Armee gestanden. ZuLetzteren gehörte Ludwig Bernhard v. IL, welcher 1799 als k. preuss.Oberstlieutenant u. Commandeur des Regim. v; Romberg in Bielefeldstarb. Ein Zweig kam auch nach Meklenburg.
Spd'kpenberg, Maiisfeld. Chronik, S. 441. a. — Miiller. \mial. Sftx. S "201. — Gauhe , f.K. 7(50 11. II. S. 1551 Ii. 1552. — N. I'r. A.-L. V. S. 209:. y. IIninfstengol. — Freih. o. d. Kue-.iebek, 8. 144. — Freih. v. Ledebur , T. S. 316. — Siebmacher , I. 163: v.'Haiifs'tengel. Meiss-nisch. — v. Meding, I. S. 227. — Kneschke , II. S. 200 u. 201.
Haniseh v. Urcitfciithal, Kitter. Böhmischer, alter Ritterstand. Di-plom von 1702 für Johann Adam Hanisch v. Greiffenthal, Rath desk. Prager-Ober tburggrafenamts.
Megerle v. Mühlfeld. Kr'giinz.-Bd. S. 149.
Ilaniwahl, iliiinvahle, llamiewald. Schlesisches, erloschenes Adels-geschlccht, dessen Stammsitz Rothsyrben im Breslauischen war, woauch die anderen Güter der Familie lagen. Simon v. II., Herr aufEckersdorf, Piknitz, Rothsyrben etc. starb 1599 als kais. und dersehlesischen Fürsten u. Stände Rath u. der Enkel desselben, Adamv. H., früher scblesiscb.er Kammerrath, 1621 als kais., ftirstl. bisch.Breslau, u. herz. Oelsnischer Rath. Derselbe besass bei seinem Todedie Güter Eckersdorf, Gandau, Jaeschgüttel, Piknitz, Rothsyrben undSchweinern u. war, so viel bekannt, der Letzte seines Stammes.
Sinapius, T. S. 434 u. II. S. 660 u. 661. — Gauhe , I. S 7(52. — Freih. v Ledebur , I. S.317. — Siebmacher , I. 61: Die Hanwalt, SclUesisch. — Spener, Theor. Itisign. S. 153. —v. Meding , II. S. 224 u. 225.
Hanke v. Hankeiistein. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von1796 für Johann Aloys Hanke, pens. Bibliothekar zu Ollmtitz, mitdem Prädicate : v. Hankenstein.
Megerle v. Mühlfeld, S. 194.
Ilaniiinnn, llaniiniaiiii, llannentanii (in Silber ein schräglinks ge-legtes, schwarzes Hakenkreuz, die s. g.'Grux hainata). Ein nach Au-nahme der Familie ursprünglich schottländisches aus dem alten Hauseder Hamoivd's stammendes Adelsgeschlecht, welches in Folge derReligionsstreitigkeiten die Heimath verliess u. sich nach Ost-Prcussenwendete, wo Thomas v. H. 1646 die Rittergüter Rödelshöfen u. Ro-senort bei Braunsberg an sich brachte u. wo der preussische Dialectden Namen Hamond in Hanmann verwandelte. — Clemens v. H. warim Anfange des 18. Jahrh. u. ein Neffe desselben, Anton v. IL, in der