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Haimhausen, llaimhliauseii, Grafen. Keichsgrafenstand. Diplomvon 1693 für Franz Ferdinand v. H. Derselbe zn einem bayerischenAdelsgeschlechte gehörend, dessen frühere genealogische Verhältnissenäher nicht bekannt sind, pflanzte den Stamm durch einen Sohn, denGrafen Franz Joseph fort, welcher am kurbayerischen Hofe in hoherGunst stand und mit dem Kurfürsten Maximilian Joseph, als derselbein die Reichsacht erklärt worden war, nach Frankreich ging, wo erum 1711 zu Paris mit Hinterlassung zweier Söhne, Ferdinand Carl u.Sigismund Ferdinand, starb. Von diesen Söhnen schloss Letzterer,welcher kurpfalz-bayerischer Geh.-Rath u. Präsident des Bergwerks-Collegium war, in der zweiten Hälfte des IS. Jahrh. den Manusstammund der weibliche Stamm des Geschlechts ging später mit seinerTochter, Juliana, aus, welche sich 1759 mit Cajetan Joseph Grafen•Fugger zu Zinnenberg vermählt hatte und im Anfange dieses Jahrh.noch als Wittwe lebte. Nach letztwilliger Bestimmung derselben erbteihr Enkel, Cajetan Graf v. Berchem, s. Bd. 1. S. 319, die ihr zuge-standene Herrschaft Kuttenplan bei Marienbad in Böhmen, so wieNamen und Wappen der Grafen v. Haimhausen und verband Beidemit allerhöchster Bewilligung des K. Franz I. und nach vom K. Fer-dinand I. erhaltenem Diplome mit seinem-angestammten Namen undWappen.
dauhe, 1. S. 7f)0. — Jacobi, 1800, It. S. 40. — Suppl. zu Siebm. W. - B. IV. 4 : Gr. v.Haymhauseu.
Ilainach. Altes, zu der früheren reichsunmittelbaren Ritterschaftdes fränkischen Cantons Baunach gehörendes Adelsgeschlecht, auswelchem zuerst Ulrich v. H. um 1283 und Wolfram, Erbforstmeisterim Steigerwald, welcher Güter zu Hunoldsbausen, Michelau u. Geils-feld besass, 1303 vorkommen. Der Stamm blühte noch in die zweiteHälfte des 17. Jahrh. hinein und erlosch mit Ludwig Carl v. H. zuHunoldshausen, Posthumus, welcher 1680 im 2. Lebensjahre starb.
Biedermann, Cantou Baunuch, Tab. 222—224.
Ilainhaltl «der llaimvald. Ein 1593 in der Person des Philipp H.aus Eckhersdorf in Schlesien unter die neuen Geschlechter des Rit-terstandes der niederösterr. Landmannschaft eingetragenes Adelsge-schlecht. Wenige Jahre darauf ist der Genannte, wie es scheint, ohneNachkommenschaft gestorben. Die Ehefrau desselben, Anna Gast-geb, kommt noch 1598 wegen eines bei der niederösterr. Landschaftstehenden Capitals von fünfzehn Tausend Flor. vor. Ein jüngererSohn des Simon Hainwald zu Pilseritz und Rothensterben, Adam H.,hatte sich übrigens 1589 mit Catharina Schweidinger zum Altenhofvermählt.
Wissgrill, IV. S. 77 und 78.
Haiiidel. Ein aus dem Elsass stammendes Adelsgeschlecht, welchesin Pommern begütert wurde. Demselben stand 1836 Klützow im Kr.Pyritz und 1840 und noch 1854 Giesebitz im Kr. Stolp zu. — Derk. preuss. Oberstlieutenant a. D. v. Haindel machte 1846 die Geburteines Sohnes bekannt.
N. Pr. A.-L. S. 321. — Freih. v. Ledebur, I. S. 312 und III. S. 270.
Kneschke, Deutsch. Adels-Lex. IV. 1 X