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und im Anhaltschen hatte dieselbe Biendorf 1609 und noch 1758 u.Wöhlsdorf 1734 inne. Die gräfliche Linie ist bald wieder ausgegan-gen, der adelige Stamm aber blühte fort', doch sind die Sprossen dermeisten gleichnamigen Familien so untereinander geworfen worden,dass dieselben nur dann dieser oder jener Familie v. Ilagen mitSicherheit, zuzuzählen wären, wenn man das von ihnen geführte Wap-pen zur Hand hätte. — Nach Bauer, Adressb., S. 83, war 1857 derLandseliqftsdireetor v. IL Herr auf Premslaff im Kr. Regenwalde, einv. Hagen Herr auf Damerow im Kr. Belgard und der k. Landrath v.
H. Herr auf Buchholz im Kr. Sternbeig.
Micrael, S. 489. — Beckmann , VII. Tab. B. Nr. 3. — (rauhe, 1.8. 739. — Briiygemann
I. Ilptst. 2. — N. Pr. A.-L. II. 8. 318: das Wappen. — Freih. v. Ledebur, I. S. 3(>9 n. III.'270. — Siebmacher , I. 176: v. H. Märkisch. — o. Meeting , I. S. 216 und 217. — Tyroff, II.94: Gr. v. II. —Pommerusches W.-B. II. Tab. 4 u. S. 10 u. Tab. VI. Nr. 4: Sipgcl von 1540.
Hägen, Freiherren u. (trafen (Stammwappen : Schild gcviert: 1 inSilber der Kopf und Hals eines schwarzen Adlers; 2 ji. 3 in Blau eingoldenes Jagdhorn mit in die Höhe geschlungenem Bande, im 2. Feldemit nach rechts, im 3. mit nach links gekehrtem Mundstücke und 4in Silber ein schwarzes Adlerbein. Freiherrliches Wappen : Schildgeviert; 1 u. 4 in Blau das beschriebene Jagdhorn u. 2 und 3 in Sil-ber ein einwärts gekehrter, gekrönter, rother Löwe. Gräfliches Wap-pen : Schild der Länge nach und zweimal quergetheilt, 6'feldrig. 1 u.6 in Blau das Jagdhorn; 2 u. 5 in Silber der beschriebene Löwe; 3in Gold ein rother Querbalken, oben u. unten von je acht, 4 und 4,rothen Schindeln begleitet und 4 in Silber ein schwarzer Adler). ImKgr. Preussen erneuerter u. bestätigter Adels - u. erneuerter Reichs-freiherrn-u. Grafenstand. Adelsbestätigungsdiploin vom I.Juni 1743für Ernst Friedrich Hagen, k. preuss. Kriegs- und Domainenrath zuBreslau; erneuertes Freiherrndiplom vom 11. Juli 1761 für Densel-ben als Herrn auf Borthen bei Pirna und kursächs. General-Aecis-Vicedirector und Grafendiplom für den Sohn desselben im kursächs.Reiehsvieariate vom 29. Juli 1792: Ernst Heinrich Freih. v. Hagen,Herrn auf Pottschappel und Klein-Naundorf, kursächs. Geh.- und Ap-pellationsrath. — In dem Adelsbestätigungsdiplome von 1743 wirdangegeben , dass die Vorfahren des Empfängers desselben nach Ur-kunden bereits vor 300 Jahren den Adel und den Namen: Plagen v.Buschborn, so wie ein redendes Wappen: im Schilde drei, 2 und 1,Jagdhörner, gefühl t, später aber den Beinamen v. Buschborn wegge-lassen und sich nur Hagen genannt hätten. — Freih. Ernst Friedrich,gest. 1768, ; — ein Sohn des b. braunschweigischen Oberhofgerichts-Assessors Hagen aus der Ehe mit einer v. Horn, war mit FriederikeAmalie v. Ludwiger, gest. 1784, vermählt u. aus dieser Ehe stammteGraf Ernst Heinrich, s. oben , verm. mit Johanna Charlotte Lippold.Derselbe setzte den Stamm durch einen Sohn, Graf Heinrich Fried-rich, geb. 1793, fort, doch ist später das Geschlecht, welches auch inder Oberlausitz die Güter Nös und Rothenburg an sich gebracht, er-loschen.
Jucobi, 1SOO, II. S. 221. — N. Pr. A. L. II. S. 310 u. 3IS. — Freih. v. Ledebur, I. S. 309.— Tyroff . II 130: Freili. v. II. — W.-B. (I. Sachs. Staaten, I. 20: Gr. v. II. — Kneschke,IV. 8. i 71 und 172.