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bayer. Hofrath und Schatzmeister u. des Maiteser-Priorats General-Vicar bei Anlegung der Adelsmatrikel des Kgr. Bayern in die Frei-herrnclasse derselben eingetragen worden.
v. Lang, S. 147. — W.-B. des Kgr. Bayern, III. 17 und o. WÖlckern, Abth. 3. — v. Hef-ner, bayer. Adel, Tab. 36 und 8. 38. — ICneschke , IV. 8. 170 und 171.
Ilaef'ten. Altes nieder- u. rheinländisc.hes Adelsgeschlechf, wel-ches sicli aus der Familie v. Oastillon, genannt du Cooq, oder Chatilloirde Cooq abzweigte. Rudolph de Ghatillon de Cooq erhielt 12(18 dieHerrschaften Werdenburg, Nerynen etc. an der Waal und Maas undder Sohn desselben, Johann, nannte sich Herr von Werdenburg. DerSohn des Letzteren, Chatillon v. Werdenburg, vermählte sich mitGertrude, Erbtochter des Gisbert v. Arckel, Herrn zu Hüften u. Kyf-hock und der Sohn aus dieser Ehe, Rudolph, nahm von seiner Herr-schaft Haften den Namen an, behielt aber das alte CastillonschcWappen hei u. nannte sich Chatillon v. Häften, oder de Cooq v. Hüf-ten. Die Nachkommen schrieben sich Barone v. Haeften, gehörten, zudem Geldcrnschen Adel, waren treue Anhänger des Hauses Uranien11. Mitglieder der Generalstaaten und gelangten in den Niederlandenzu ansehnlichen Besitzungen- zu welchen im 16. Jahrb. und späterauch mehrere Güter in den Rheinlanden kamen. Gerhard v. Häften,verm. mit Judith v. Baerl, wurde 1653-vom Kurf. Friedrich Wilhelmzu Brandenburg mit der Herrschaft Baerl im Fürstenthuine Meurs u.mit Doipsteiu im Iierzogth. Cleve belehnt und von ihm stammen diev. H. auf Erprath im Kreise Rheinberg ab, in deren Iiand in neuererZeit, 1826, in Meklenburg das Gut Hohen-Sehwarz bei Rostock ge-langte. — Die holländische Linie ist noch im Besitze der Güter ander Waal und Maas. — In die Adelsmatrikel der Preuss. Rheinpro-vinz wurde, laut Eingabe, d. d. Haus Erpen bei Xanten, 26. Juni1829, Wilhelm Ludwig Werner v. Haeften unter Nr. 28 der Classeder Edelleute eingetragen.
N. Pr. A.-L. V. S. 204. — Fahne, II. 8. 52. — Freiherr v. Ledebur-, I. 8. 307. — W.-B.der Preuss. Kheinprovinz, I. Tab. 48, Nr. 95 u. 8. 47 u. 4S. — ICneschke, III. S. 189 und L90.
Ilacmricli, Ritter und Falle. Reichsritterstand. Diplom von 1712für Johann Joseph Haemrich, k. k. Kriegs -Commissär, mit dem Prä-dicate: Edler v.
Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 148.
llaen, de Hacn, auch Freiherren. Niederländisches Adelsgeschlecht,aus welchem der in der zweiten Hälfte des 18. Jahrb. so berühmt ge-wordene Arzt Anton de Haeu 1704 zu Haag entspross. Derselbe, einSchüler Boerhaave's, wurde, nachdem er zwanzig Jahr in seiner Va-terstadt practicirt, auf Van Swieten's Empfehlung 1754 nach Wienals erster Professor der Medfcin berufen und starb 1776 als ersterkaiserlicher Leibarzt. So viel bekannt gehört zu den Nachkommendesselben der in den erbländ. - österr. Freiherrnstand versetzte PaulFrcih. v. Haen, k. k. Generalmajor und Commandant des Invaliden-hauses zu Padua.
Handschrift!. Notiz. -- Militair-Scheniatismus des Oestcrr. Kaiserth.
Händel, Hendl, s. Hendl v. Goldrain, Grafen.