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Haaser v. Grcifenfcltl. Erbl.-österr. Adelsstand. Diplom von 1724für Martin Haaser, Tiroler Landmiliz-IIauptmaon, mit dem Prädicate:v. Greifenfeld.
Megerle v. Mühlfeld , Krg.-Bd. S. 307.
Ilaasi. Reichsadelsstand. Diplom v. 1764 für Burkart Haasi, Land-richter zu Hals und Diessenstein. Drei Sohne desselben : Vitus Aloys,geb. 1779, k. bayer. erster Landgerichts-Assessor in Regen, FranzXaver, geb. 1784, k. bayer. Husaren-Rittm. u. Joseph Wilibald, geb.1788, Stadtgerichts-Accessist in München, wurden bei Anlegung derAdelsmatrikel des Kgr. Bayern in dieselbe eingetragen.
v. Lang, S. 363 und 364. — W.-B. des Kgr. Bayern, V. 84.
Habel. Altes, schon lange erloschenes Adelsgeschlecht, auswelchem Conrad v. Habel bereits 1420 zum Fuldaischen Lehnshofegehörte.
Sc/iannat, S. 99. — Estor, Ahnenprobe, S. 38. §. 57. — Siebmacher , I. 138: v. 11.: Hes-sisch. — p. Aleding, Ii. S. 218 und 219.
Haben (in Blau ein schrägrechter, goldener Balken, mit dreiHabichtköpfen). Altes Adelsgeschlecht der Schweiz. — Die von v.Hellback Haben genannte Familie hiess Hähern (in Silber zwei rotheBreitbeile mit hölzernen Stielen) s. S. 121.
Siebmacher, I. 203: Die Haben, Schweizerisch.
Hahcrciu v. Arm fehl, Freih. Erbl.-österr. Freiherrnstand. Diplomvon 1816 für Franz v. Haberein, Plätz-Commandanten zu Pavia, mitdem Prädicate: v. Armfeld.
Megerle v. Mühlfeld, S. 54.
Haberkorn (in Silber ein goldener, oben mit schwarzen Hahnen-federn besteckter und an jeder Seite mit einer röthen Rose besetzterSpitzhut).' Altes , fränkisches, zeitig zu dem Fuldaischen Lehnshofegehörendes Adelsgeschlecht, aus welchem Albrecht H. schon 1339als Castrensis des Abt zu Fulda vorkommt und welches Estor zumObersächs. Adel rechnet, v. Hattstein aber mit dem Namen Haber-korn v. Zellingen aufführt.. — Im 15. und 16. Jahrh. zog sich dieFanPlie in Folge der Kriege und Bauernunruhen in den Bürgerstandder Städte, namentlich nach Butzbach in der Wetterau zurück u. D.Petrus H. machte sich im Anfange des 17. Jahrh. in Giessen als ge-lehrter Theologe sehr bekannt. Zu seinen Söhnen, welche meist inansehnliche Kirchenämter kamen, gehörte auch Peter II., herz, mek-lenb. Rath zu Güstrow, in dessen Hand 1711 das Gut Niederboraubei Guben war. Von den Söhnen desselben wurden zwei kursächs.Capitains, Peter Hartmann II. aber erhielt als Oberamtsrath derNie-derlausitz, Syndicus zu Lübben u. Lomes Palatinus eine Erneuerungdes Adels der Familie. Letzterer, später Ober-Amtsregierungs-Rath,dann Ober-Consistorial-Director und Ober-Amtspräsident der Nieder-lausitz, zog sich 1717 auf sein Gut Hohendorf hei Luckau zurück,kommt aber.nach dieser Zeit wieder als k. poln. und kursächs. Ilof-rath vor und ist als solcher mit Nachkommenschaft gestorben. In derHand derselben waren noch 1741 in der Niederlausitz die Güter Ho-hendorf, Schöneiche und Sellendorf und ein kursächs. Capitain v. H.wurde 1745 bei Kesselsdorf gefangen. Nach dieser 7eit ist wohl der