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Maria v. Bandemer, Lorenz Erdmann v. G., übernahm 1764 das ge-nannte Gut. Später standen Sprossen des Geschlechts in der k. pr.Armee u. einige derselben als Stabsofficiere. Bauer, Adressb. 1857S. 81, führt den Standesherrn der Standesherrschaft Leuthen EmilFriedrich Wilhelm v. G. als Rittm. a. D., Mitglied des Herrenhausesetc. u. den Herrn auf Labuhu v. G. auf.
Brüggemann, I. Hptst. 2. — N. Pr. A.-L. II. s. 306 und 307. — Freih. t>. Ledebur, I.S. 302 u. III. S. 269. — Siebmacher, III. 157. — Pommernsch, W.-B. V. Tab. 64 und S . 136
Gwiadowski, Stcrn-Gwiazdowski. Polnisches, in den Stamm Leliwaeingetragenes Adelsgeschlecht, aus welchem der später als k. preuss.Generalmajor verabschiedete, frühere Oberst und Commandeur des5. Artillerie-Regiments Carl Ludwig v. Stern-Gwiazdowski 2. Octob.1822 eine Erneuerung seines Adels, also wohl von k. preuss. Seite,erhielt. Neuere Angaben geben als Tag der Adels-Erneueiung den30. Juli 1822 an u. fügen hinzu, dass 1852 im k. preuss. 18. Infant.-Regimente ein Hauptmann v. St.-G. gestanden, welcher aus Curlandgestammt habe, wo seinem Yater im genannten Jahre der Adel be-stätigt worden sei, also von k. russ. Seite. Welches die richtige An-gabe sei, muss dahingestellt bleiben. .
Freih. v. Ledebur, I. S. 302 und III. S. 269.
Gyllcnstrom. Schwedischer Adelsstand. Diplom vom 21. Sept.1678 für Johann Gyllenstrom. Die Familie wurde in Neu-Vorpom-mern, im Kr. Grimme, in der ersten Hälfte des 19. Jahrh. mit mehre-ren Gütern angesessen, und hatte noch 1852 inne. Bauer erwähnt1857 die Familie als begütert nicht.
Freiherr v. Ledebur, T. S. 269. — Schwedisches Reichswppb., Ritter, 107. — Poramern-sches W.-B. IV. Tab. 20 und S. 56.
Gyiunicnich v. Wider. Böhmischer Adelsstand. Diplom vom 24. März1670 für Hans Jacob Gymmenich, mit dem Prädicate: v. Wieler.
v. Hellbach, I. S. 483.
Gymmnich, Gymnich, Freiherren und Grafen, s. Beissel v. Gym-nich,'Grafen, Bd. I. S. 282—284.
Gynther. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von 1775 fürJohann Christoph Gynther, k. k. Obersten und Commandanten zuArad.
Megerle v. Mühlfeld, Ergänz.-Bd. S. 306.
Gyr »der Susa. Altes, längst erloschenes thüringisches Adelsge-schlecht, von welchem nur ein Siegel von 1305 bekannt ist, welcheszwei verkehrte Geyerfüsse zeigt. Da das lüneburgische GeschlechtGhyr, s. Bd. III. S. 514, im Schilde zwei fünfblättrige Blumen führte,so ist letztere Familie wohl eine andere als Erstere.
v. Guden , Sylloge varior. Dipl. S. 329. — v. Meding, II. S. 218.
Gyra (in Grün ein silberner Ring). Reichsadelsstand. Kursächs.Reichsvicariats-Diplom vom 20. Octob. 1790 für Johann Adam Gyra,macedonischen Kaufmann, früher in Wien etablirt, dann Inhabereiner Baumwollenhandlung in Chemnitz. Das Diplom wurde demsel-ben als Kaufmann in Ungarn von Kaiserlicher Seite bestätigt.
Haudschriftl. Notiz. — Megerle v. Mühlfeld, Ergäuz.-Bd. S. 307.
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