Druckschrift 
4 (1863) (Graffen - Kalau v. Kalheim)
Entstehung
Seite
108
Einzelbild herunterladen
 

sitzer zu Gradatz u. Wehlitz, k. k. Hauptmann in d. A. u. nächstdemder Sohn des 1800 gebliebenen Bruders, des Freih. Franz, k. k.Hauptmanns, aus der Ehe mit Maria v. Savinscheck; Freih. Maximi-lian, ehemaliger k. k. Platzmajor in Mantua, aufgeführt.

Freih. v. Kr ohne , II. S. 46 u. 426. Wissgrill, III. S. 464 u. 465. Megerle v. Mühl-feld, Erg.-Bd. S. 62. Geneal. Taschenb. d. freih.Häuser, 1849. S. 164166 u. 1862. S. 333.

(iiissniiiim, Edle. Galizischer Adelsstand. Diplom von 1788 fürJohann Gussmann, galizischen Appellations-Secretair, mit dem Prä-dicate: Edler v.

Megerle v. Mühlfeld, Ergänz.-Bd. S. 306.

(iiissner, («usner. Altes, in Ober-Schlesien ansehnlich begütertesAdelsgeschlecht, welches auch Gussnar u. Güssner geschrieben wurdeund welches sich namentlich aus dem Hause Komorna im Troppaui-schen ausbreitete. Dasselbe wurde zeitig auch in der Grafschaft Glatzbegütert, wo schon 1500 Ernst v. Gusnar vorkommt, Der Stamm,aus welchem später Sprossen in der k. preuss. Armee standen, blühtefort und war mit Pawlowitz im Kr. Pless noch 1847 begütert, wel-ches damals den Kreisdeputirten im Kr. Pless v. G. zustand. In neue-ster Zeit wird das Geschlecht von Bauer nicht mehr unter dem inSchlesien begüterten Adel aufgeführt,

Hertel, Silesiogr. renovaln. S. 636 unter dem unrichtigen Namen: Gussnau. Sinapius,II. S. 656. N. Pr. A.-L. II. S. 304. Freih. v. Ledebur, I. S. 301, und III. S. 269.Schles. W.-B. Nr. 326.

(«iistcdt, (iutstedt. Altes, ursprünglich hildesheimsches Adelsge-schlecht, welches urkundlich schon 1154, 1169, 1219, 1282 u. 1285vorkommt, früher zur Ritterschaft des niedersächsischen Kreises u.des Herzogthums Braunschweig gerechnet wurde u. jetzt der ProvinzSachsen , namentlich dem Ilalberstädts'chen angehört. Das im Hil-desheim'schen liegende, gleichnamige, schon in einer Urkunde von1154 vorkommende Stammhaus übergab später Rasche v. Gustededem Kloster Ringelheim zu täglichen Messen für seine Aeltern undVorfahren. Bruno v. Gustedt wurde 1406 von dem Bischöfe Rudolphzu Halberstadt mit einem Burglehn zu Schwanebeck und mit. denGütern Deersheim und Berssel belehnt , welche fortwährend in derHand der Familie geblieben sind. Johann Joachim v. G. war 1628Oberhauptmann der zu den Revenuen der Herzogin Anna Sophia zuBraunschweig - Lüneburg bestimmten Aemter u. später Schatzmeisterdes Erzgtifts Magdeburg u. Landschaftsdirector. Von der sehr zahl-reichen Nachkommenschaft desselben hatte Erdmänn Wilhelm v. G.,kurbrandenb. Hof- u. Regierungsrath, zwei Söhne, Ernst und JohannWilhelm v. G., von welchen die später in Preussen u. in Braunschweigblühenden Linien abstammten. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrb.war die Familie auch in der Oberlausitz mit Cunersdorf und Königs-hayn , so wie später in Ost- und Westpreussen begütert,NachBauer, Adressb.. S. 81, waren 1857 folgende Familienglieder imKgr. Preussen begütert: v. G., Herr auf Schackenhof im Kr. Ger-dauen; Gustav Freih. v. G-, königl. Landrath des halberstädter Krei-ses, Herr auf Dardesheim und Rhoden; Eduard Freih. v. G., Herrauf Deersheim; Carl Freih. v. G. Herr auf Berssel (sämmtlich im